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Dreckige Schulen: Reicht normale Reinigung nicht?

Wennigsen Dreckige Schulen: Reicht normale Reinigung nicht?

Von wegen gründlich und noch dazu günstig: Auch mit den neuen Reinigungsfirmen bleibt es in den öffentlichen Gebäuden in Wennigsen dreckig. Besonders schlimm sieht es in den Schulen aus. Die Gemeinde überlegt nun, ob etwa in der KGS eine Zusatzreinigung vergeben werden muss - doch das kostet.

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Neue Firmen, aber sauber ist es nicht: Die Putztrupps hinterlassen in Wennigsen dreckige Schulen. Doch wie lässt sich das ändern?

Quelle: Jens Büttner

Wennigsen. Nicht nur für die KGS, auch für die Grundschulen in Wennigsen und Bredenbeck, das Rathaus, den Hort und ihre Büchereien hatte die Gemeinde die Reinigung europaweit neu ausgeschrieben, weil man nicht zufrieden war. Weil die Gründe für eine fristlose Kündigung nicht ausreichten, war der Vertrag mit der alten Firma im gegenseitigen Einvernehmen gegen eine Ablösesumme von 23.000 Euro aufgelöst worden. Nun arbeitet die Gemeinde mit zwei neuen Unternehmen zusammen, die etwa 40.000 Euro im Jahr günstiger sein sollen.

Die Verwaltung gesteht den neuen Reinigungsunternehmen durchaus zu, sich in die einzelnen Objekte erst einarbeiten zu müssen. Doch die Beschwerden besonders aus den Schulen werden nicht weniger. Dreck in den Gängen und Klassenzimmern. Die Lehrer der Bredenbecker Grundschule sind kurz davor, keinen Sportunterricht mehr zu machen, weil es in der Turnhalle so staubig ist. 

Ein Mitarbeiter der Verwaltung ist für zwölf Stunden in der Woche dafür freistellt, Mängel bei der Reinigung mit Fotos zu dokumentieren. Grundsätzlich gut für die Gemeinde: Im Falle einer Minderleistung sind in den neuen Dienstleistungsverträgen in einem separaten, hinzugefügten Paragraf die Rechte und Möglichkeiten festgelegt. So kann die Gemeinde mitunter Nachbesserungen verlangen, sollten die Reinigungsfirmen nicht ordentlich arbeiten und die Vorschriften nicht erfüllen.

Allerdings kommt die Gemeinde inzwischen selbst zu dem Schluss, dass beispielsweise für "einzelne Bereiche der Sophie-Scholl-Schule die derzeitige Reinigungsfrequenz nicht ausreichend sein kann" und spricht von "probelmatischen Ecken oder Situationen in vielen Objekten, die eine Sonderleistung bedürfen". Die Gesamtschule ist seit Monaten eine Baustelle, was viel Staub und Schmutz bedeutet. Und das wird vorerst so bleiben.

Nach dem Anbau für die Oberstufe und dem Verwaltungstrakt, der gerade umstrukturiert und vergrößert wird, soll die Schule im nächsten Bauabschnitt auch noch eine Mensa bekommen. Sauberer könnte es mit einer baubegleitenden Zusatzreinigung werden, die für die Dauer der Baumaßnahmen vergeben werden könnte. Die Gemeinde zieht das in Erwägung. Solche Sonderleistungen müssten allerdings separat beauftragt und vergütet werden. Was das unterm Strich finanziell bedeutet, kann die Verwaltung noch nicht kalkulieren. Dieser Mehraufwand an Reinigung könne noch nicht erschöpfend eingeschätzt werden.

Rat tagt am Donnerstag

Auf Antrag der FDP soll über die Reinigung der öffentlichen Gebäude am Donnerstag im Rat gesprochen werden. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Bürgersaal im Rathaus. Der Rat der Gemeinde berät des Weiteren über den SPD-Antrag, die KGS in eine IGS umzuwandeln. Außerdem soll eine neue Arbeitsgruppe eingerichtet werden, die die Straßenausbausatzung überarbeitet.

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Von Redakteur Jennifer Krebs

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