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Dritte Kuchenschlacht sorgt für lange Schlangen

Wennigsen Dritte Kuchenschlacht sorgt für lange Schlangen

Oliver Dreier ist der Sieger des dritten Wennigser Backwettbewerbs. Der Koch aus dem Hotelrestaurant Möllerburg wurde für seinen selbst gebackenen Mohnkuchen von einer fünfköpfigen Jury um Veranstalter Gunnar Supper zum Gewinner gekürt. Bei dem Backspektakel mit insgesamt 28 Teilnehmern gab es keine Verlierer.

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Die fünfköpfige Jury um Veranstalter Gunnar Supper (Zweiter von rechts) kostet für die Bewertung von jedem abgegebenen Mohnkuchen jeweils eine Gabel voll.

Quelle: Ingp Rodriguez

Wennigsen. Wenn sich die Buchbinderei Supper einmal im Jahr in eine Gourmetstube verwandelt, ist für die Experten harte Arbeit angesagt: „Nach der Bewertung brauchten wir zur Verdauung einen Schnaps“, sagte Supper kurz vor der Siegerehrung.

Drei Stunden lang hatten die Jurymitglieder Supper, Heinrich Lübkemann, Sonja Siehndel, Paul Dahlke und Petra Heißenberg von jedem Kuchen eine Gabel probiert und die Gebäcke nach einem offiziellen Prüfschema bewertet. Dreiers Siegerkuchen hatte der Jury aber nicht nur am besten von allen 28 abgegebenen Backwaren geschmeckt. In die Bewertung flossen auch Kriterien wie Form, Aussehen, Krumenbild, Geruch und Elastizität ein. Als Vorgabe galt nur: Es muss ein Mohnkuchen sein.

Die strenge Jury hatte aber offenbar auch zwei Teilnehmer abgeschreckt. „Von 30 angemeldeten Kuchen wurden nur 28 abgegeben“, sagte Supper. Er hatte den Wettbewerb 2013 eingeführt, um gute Kuchenrezepte zu sammeln. Diese werden Jahr für Jahr in einem Heft aufgelistet. „Und weil es bei uns keinen letzten Platz gibt, belegen nach Platz 10 alle 18 Teilnehmer den elften Rang“, sagte Supper bei der Siegerehrung.

Der Gewinner Dreier selbst ließ seinen Preis für den Gesamtsieg – ein Präsentkorb – von Ehefrau Yvonne abholen. Die Vorjahresgewinnerin des Apfelkuchenwettbewerbs belegte in diesem Jahr den achten Platz und überließ ihrem Mann das Siegerpodest. Damit bleibt der Preis aber in der Familie.

Die dritte Auflage des Spektakels lockte wieder zahlreiche Besucher vor die Buchbinderei. Die Kuchen wurden nach der Auswertung für einen guten Zweck verkauft – und es bildeten sich immer wieder lange Schlangen. Auf den Bänken und an den Stehtischen klönten die Gäste bei Kaffee und Kuchen – und fachsimpelten über Backrezepte. „Die Aktion ist eine gute Sache für Hobbybäcker und der Verkauf kommt sozialen Projekten zugute“, sagte Teilnehmerin Louisa Döhring. Sie will im nächsten Jahr wieder mitmachen. Dann heißt die Vorgabe: Biskuitrolle mit Sahnefüllung.

Das beste Mohnkuchenrezept:

Die Zutaten:

200 g Mohn (nicht Mohn-Back), 150 g weiche Butter, 150 g Puderzucker, 6 Eier, 80 g gemahlene Mandeln, ein halber Teelöffel geriebene Zitronenschale, 1 Schuss Rum, 1 Pack. Vanillepudding, 1 Pack. Caramelpudding, Milch für Pudding nach Vorgabe zufügen

Die Zubereitung:

Den Backofen auf 170 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine Springform (24 cm Durchmesser fetten, mehlen und den Boden mit Backpapier auslegen. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Den Puderzucker mit der Butter schaumig rühren, dann die Eigelbe nacheinander unterrühren. Den Pudding, Mohn, Mandeln und Zitronenschale dazu geben und vermischen. Einen Schuss Rum und den Eischnee vorsichtig unterheben. Den Teig in die Form gießen und ungefähr 50 Minuten lang backen. Einen Tag vor dem Servieren stehen lassen, sonst schmeckt er nicht so lecker.

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