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Einheitliches Konzept für den Deister

Wennigsen/Springe Einheitliches Konzept für den Deister

SPD und Grüne in der Regionsversammlung wollen den Deister als Naturschutz- und Naherholungsgebiet aufwerten. Die Weiterentwicklung soll im neuen Raumordnungsprogramm der Region verankert werden.

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Naturschutz kontra Naherholung: SPD und Grüne wollen ein neues Raumordnungsprogramm auf den Weg bringen.

Quelle: Symbolbild

Wennigsen. Einen entsprechenden Antrag brachten die Fraktionen auf den Weg. Das Raumordnungsprogramm selbst liegt bislang nur als Entwurf vor, der in diesem Jahr konkretisiert werden soll. Das Dokument legt fest, wo und wie sich die Region in vielen Bereichen entwickeln soll - etwa in Sachen Natur, Verkehr oder Energiegewinnung. In dem Konzept von SPD und Grünen heißt es, der Deister solle mit Blick auf seine Bedeutung „für Natur und Landschaft, die Forstwirtschaft, die Trinkwassergewinnung sowie die landschaftsgebundene Erholung und den Tourismus“ erhalten und entwickelt werden. Und: „Eine Zerschneidung durch Infrastruktur (-trassen) soll vermieden werden.“ Ein klarer Wink in Richtung der Stromtrasse Südlink, von der eine der ursprünglichen Varianten auch das Deistergebiet durchschneiden sollte.

Konkret wollen die Fraktionen ein integriertes Entwicklungskonzept für den Deister erarbeiten lassen. Ziel: Die verschiedenen Anforderungen wie Naturschutz, Holzeinschlag, Industriegeschichte oder Naherholung sollen unter einen Hut gebracht werden. Eine Rolle spielt auch die Zuständigkeit: Mit mehreren Anliegerkommunen verteilen sich die Interessen auf viele Schultern. Dazu kommen die zahlreichen privaten und öffentlichen Waldbesitzer.

Zuletzt hatten sich Wennigsen, Barsinghausen und Springe zusammengetan, um mit Fördergeld der Region das Netz aus Wanderwegen, Schutzhütten und anderen Einrichtungen im Deister auszubauen.

von Christian Zett

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