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Entwurf für Feuerwehranbau ist umstritten

Evestorf Entwurf für Feuerwehranbau ist umstritten

Die Evestorfer Vereine und Organisationen befürchten wegen einer notwendigen Vergrößerung des Feuerwehrgerätehauses Nachteile für das unmittelbar angrenzende Dorfgemeinschaftshaus. Die Nutzer des Dorftreffpunkts wollen verhindern, dass ein möglicher Anbau die freie Sicht versperrt und die Aufenthaltsqualität verschlechtert.

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An das Gerätehaus in Evestorf soll angebaut werden.

Quelle: Symbolbild

Wennigsen. Die Problematik räumlicher Veränderungen liegt auf der Hand: Das Gerätehaus der Feuerwehr und das Dorfgemeinschaftshaus (DGH) bilden eine bauliche Einheit. „Das DGH ist ja in drei Bauabschnitten aus dem Gerätehaus hervorgegangen“, sagt Ortsbürgermeister Ernst Herbst. Jetzt gehe es darum, diese gelungene Symbiose und den Charakter des Gebäudes zu erhalten. In Evestorf sind sich auch spätestens seit der Ortsratssitzung am Mittwochabend sämtliche Nutzer des Komplexes einig. „Alle Vereine müssen an einen Tisch“ - so forderte es in der Sitzung der frühere Ortsbürgermeister Uwe Riemer, und er erntete breite Zustimmung.

Hintergrund der zu erwartenden Diskussionen ist eine notwendige Vergrößerung des Feuerwehrstandorts. „Es fehlt eine Absauganlage, und es gibt auch zu wenig Platz zum Umziehen“, sagt Ortsbürgermeister Herbst. Rund um das Feuerwehrauto würden auch in der Garage nur noch sehr kritische Abstände eingehalten. „Außerdem soll die Ortsfeuerwehr laut Bedarfsplan in jüngerer Zukunft einen Mannschaftstransportwagen erhalten“, sagt Herbst. Deshalb sei auch eine zusätzliche Garage nötig. Zumindest ein erster Vorschlag und Entwurf der Feuerwehr ist aber umstritten. Demnach soll unmittelbar neben die bestehende Garage ein Anbau platziert werden. „Die Idee ist aber bereits mehrere Monate alt und schon etwas überholt“, sagt Herbst. Diese Lösung erfülle zwar alle feuerwehrtechnischen Anforderungen. „Daraus ergeben sich aber Folgeprobleme“, sagt Herbst. Unter anderem würde die Sicht aus dem Küchenfenster des DGH von einem Anbau versperrt, die Nutzungsfläche der Terrasse wäre zudem deutlich kleiner.

Laut Herbst soll deshalb die Möglichkeit geprüft werden, eine Fertiggarage am hinteren Ende des DGH in Richtung Ihmestein aufzustellen. Auch eine leichte Vergrößerung des Gerätehauses in der Breite sei denkbar. An der Problemlösung will sich jetzt auch der neue Wennigser Bauamtsleiter Martin Waßermann beteiligen. Das sicherte er in der Ortsratssitzung bei seinem Antrittsbesuch zu.

Ingo Rodriguez

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