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Experimente lassen Kinder aufhorchen

Bredenbeck Experimente lassen Kinder aufhorchen

Naturgesetze zum Anfassen: Die interaktive Ausstellung Minphänomenta hat bei den Jungen und Mädchen der Grundschule in Bredenbeck den Forschergeist geweckt.

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Spannende Versuche: Jule (links) und Hannah (beide 8) experimentieren mit Geräuschen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Bredenbeck. Wie schnell ist eigentlich der Schall? Was bewirkt die Schwerkraft? Und wie erzeugt man Strom und Töne? Um diese Fragen zu beantworten, muss man kein Physikgenie sein. Naturwissenschaftliche Gesetze lassen sich auch kindgerecht erklären – vor allem, wenn sich die Vorgänge experimentell und hautnah erleben lassen.

Miniphänomenta: Das ist der Name für ein Nachwuchsprojekt der Universität Flensburg. An der Grundschule in Bredenbeck gehört die interaktive Ausstellung schon seit fünf Jahren zum festen Unterrichtsplan. Naturwissenschaften zum Anfassen – um das den Kindern zu ermöglichen, haben vor fünf Jahren drei Lehrer der Schule an der Universität in Flensburg eine Fortbildung besucht. „Dort wurde gezeigt, wie man Kindern wissenschaftliche Phänomene experimentell näher bringt und so den Forschergeist weckt“, sagt Lehrerin Anja Opitz.

Die Fachbereichsleiterin Sachkunde lobt auch die Eltern der damaligen Grundschüler. „Sie haben mit uns die ausgeliehenen Experimentierstationen aus Holz und anderem Materialien nachgebaut“, sagt Opitz. Einmal im Jahr werden die Konstruktionen seitdem in der Schulaula aufgebaut, um die Kinder Klasse für Klasse nach Herzenslust experimentieren zu lassen. Bei den Jungen und Mädchen gehört die Miniphänomenta inzwischen schon längst jahrgangsübergreifend zu den Lieblingsaktionen im Unterrichtsplan.

Die achtjährige Jule und Mitschülerin Hannah müssen schmunzeln: Obwohl sie meterweit von einander entfernt stehen und leise flüstern, können sich die beiden Mädchen sogar in der lauten Schulaula deutlich hören und gut unterhalten – mit einfachen Trichtern an Mund und Ohr, verbunden mit einem langen Schlauch. Telefonieren ohne technischen Schnickschnack: „Das funktioniert“, sagt Jule verblüfft und kichert. Etwa eine Stunde später ist Klassenwechsel. Und Lehrerin Opitz ruft den Kindern das einfache Motto zu: „Und jetzt könnt ihr ausprobieren und forschen.“

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