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Fahrrad-Unterstand ist Gemeinschaftsprojekt

Holtensen Fahrrad-Unterstand ist Gemeinschaftsprojekt

Kein wildes Parken mehr: In Holtensen können etwa 30 Asylbewerber aus einem Mehrfamilienhaus an der Linderter Straße ihre Fahrräder in einem neuen Unterstand künftig geordnet und vor Regen geschützt abstellen. Mithilfe von Spendern und Helfern aus dem Dorf haben die Flüchtlinge die Garage selbst aufgebaut.

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Jutta Schwerdtfeger singt im neuen Unterstand mit Flüchtlingen für Holger Meyer (rechts) ein Dankeslied. Künftig sollen dort die Fahrräder abgestellt werden – und nicht so wild und planlos wie bisher (siehe Bildergalerie).

Quelle: Ingo Rodriguez

Holtensen. „Es gab hin und wieder im Ort Klagen über die unordentlich abgestellten Räder vor der Unterkunft“, sagte Holger Meyer vom Kreis Helfende Hände Holtensen (HHH) bei einem Fest anlässlich der offiziellen Eröffnung der neuen Fahrradgarage.

Ihm gebührte besonderer Dank seitens der Flüchtlinge. „Ich habe sie nur immer wieder motiviert, die Bauarbeiten zu unterstützen“, räumte Meyer bescheiden ein. Wegen der unterschiedlichen Stundenpläne bei den Deutschkursen sei es gar nicht so einfach, alle Asylbewerber für ein Gemeinschaftsprojekt zeitgleich unter einen Hut zu bekommen.

Möglich gemacht haben den Bau des Unterstandes aber auch mehrere Spender: „Die evangelische Kirchengemeinde, der Kirchenkreis und Einzelspender haben das Material finanziert, die Firma Holzmüller hat die Konstruktion zu einem Sonderpreis abgegeben und die Gemeinde hat Pflastersteine gespendet“, sagte Meyer beim Grillfest am neuen Unterstand vor dem Haus.

Dort sangen ihm die Flüchtlinge sogar auf Deutsch ein Dankeslied. Den Text hatte die HHH-Helferin Jutta Schwerdtfeger extra für die Aktion und Meyer gedichtet.

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