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Katerfrühstück ohne Katerstimmung

Wennigsen Katerfrühstück ohne Katerstimmung

Volksbank-Aufsichtsratschef Heiko Söhle kennt das Historische Freischießen noch aus seiner Kindheit im Barsinghäuser Reitverein, der heutige Lehrter kann sich aber nur noch schwach daran erinnern. "Wir werden euch zeigen, was Wennigsen drauf hat", rief ihm Cheforganisator Eckhard Rogge am Montag beim Festessen im Zelt zu.

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Im Zelt haben sich fast 600 Menschen zum Festessen versammelt.

Quelle: Jennifer Krebs

Wennigsen. Rogge begrüßte zum Katerfrühstück fast 600 Gäste. Die Freude darüber war ihm anzumerken. "Brillantes Wetter und ein Umzug, der nicht enden wollte", sagte er in Erinnerung an den ersten Höhepunkt des diesjährigen Freischießens am Sonntag. "Das war große Klasse", meinte der Cheforganisator. Im Landsturm waren 221 Wennigser Bürger mitmarschiert - das ist ein Rekord.

Am Wochenende ist es für das Freischießen ein Auftakt nach Maß gewesen: Sehr, sehr lange war im Zelt gefeiert worden - ohne Zwischenfälle. "Es ist nichts passiert", verkündete Rogge zufrieden. Nächtliche Besuche bei Stabsoffizieren, wenn die Musik im Zelt verstummt ist, seien übrigens keineswegs verboten, stellte der kommandierende General bei dieser Gelegenheit mit einem Augenzwinkern klar. Ganz im Gegenteil. Landsturmmajor Friedrich Noltemeyer habe für Mittwoch 300 Eier vorbestellt, verriet Rogge und lud forsch zum Eierbraten frühmorgens ein. Frische Brötchen will  Bäckermeister Dieter Siehndel liefern.

Ein herzliches Dankeschön gab's von Rogge beim Katerfrühstück für KGS-Leiterin Birgit Schlesinger. Die Schule ist der Schützengesellschaft entgegengekommen und hat den Jugendlichen, die in der Bataillonskapelle oder als Adjutanten aktiv am Freischießen teilnehmen, am Montag und Dienstag ab 12 Uhr frei gegeben, damit sie bei den Schwenkstellen dabei sein können.

Schon ein kleiner Ausblick aufs nächste Freischießen in drei Jahren wurde gegeben: Auch beim nächsten Losmachen, mit dem die Vorbereitungen fürs Freischießen immer offiziell beginnen, soll ein Zelt am Waldrand oberhalb von Wennigsen aufgebaut werden. Am Abend vorher wolle man sich dort dann mit allen Altgedienten treffen, vielleicht auch mit Musik, sagte Rogge. Dieser Vorschlag ist ein Kompromiss, weil einige Ehemalige enttäuscht gewesen waren, dass sie dieses Mal beim Losmachen von der Postenvergabe im Zelt ausgeschlossen waren.

Festwirt ist schon 
seit 42 Jahren dabei

Viel zu tun: Fast 600 Gäste hat Festwirt Wolfgang Mildner (83) bekocht. 100 Kilogramm Kartoffeln mussten dafür in der Küche im Zelt geschält werden. Die Schnitzel wurden in der Möllerburg zubereitet. Bereits seit 42 Jahren bewirten der ehemalige Calenberger-Hof-Besitzer und seine Frau Helga (75) mit ihrem Team das Freischießen.

Mit einem Orden ausgezeichnet

Verdiente Ehrungen: Markus Borowczyk gehört zum zehnten Mal in Folge zur Garde Weiß, Detlef Gehrke bereits seit 43 Jahren. Grenadiere-Oberleutnant Matthias Haupt ist seit 1992 beim Freischießen dabei, zum vierten Mal als Offizier. Dietmar Gehrke wurde zum Hauptmann befördert.

Schaffer schaffen 1200 Haushalte

Ehrung für die Schaffer: Mehr als 1200 Haushalte haben Detlev Dannenberg, Torsten Domeier, Anton Graune, Thomas Schuschel, Horst Herbst und Hauptmann Matthias Fetköther besucht, um Geld fürs Freischießen einzutreiben. Einen Orden gab es auch für Ex-Generaloberst Ulrich Haupt, der sich mit der Historie beschäftigt.

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