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„Das Wetter ist den Kindern völlig egal“

Wennigsen „Das Wetter ist den Kindern völlig egal“

Bis zu 40 Kinder pro Tag, sechs Wochen lang: Die Schulkinderbetreuung „Ferien ohne Koffer“ im Wasserpark ist zehn Jahre nach ihrer Einführung zu einem unverzichtbaren Angebot geworden. Die Jugendpflege Wennigsen hat zum Abschluss der Sommerferien eine beachtliche Bilanz gezogen.

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Das Wetter spielt keine Rolle: Die Jungen und Mädchen fischen zum Abschluss der Ferien noch einmal im Schwimmbecken nach den kleinen Wassertierchen, singen mit Kai Walker von der Jugendpflege am Feuerkorb (siehe Galerie), klönen im Zirkuszelt oder spielen im überdachten Eingangsbereich Tischfußball.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigsen. „Es gab für die sechs Ferienwochen mehr als 1000 Einzelbuchungen. Im Durchschnitt waren etwa 30 Kinder pro Tag dabei, in Spitzenzeiten bis zu 40“, sagt Martin Dankert. Er ist der Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe Wennigsen, er ist im Vorstand des Wasserpark-Trägervereins, und er war in der zweiten Ferienhälfte täglich mittendrin.

Für die Bilanz hat er zwar vorsichtshalber noch einmal mit der Jugendpflege gesprochen. Gleichwohl: Für Dankert ist das Ferienangebot im Wasserpark inzwischen mehr als eine Herzensangelegenheit: „Ich bin von der Gemeinde als Honorarkraft und Betreuungshilfe bei den Ferien ohne Koffer angestellt“, sagt der Student. In der ersten Ferienhälfte sei die Jugendpflege vom Personal des Hortes in Bredenbeck unterstützt worden, in der zweiten Hälfte von Honorarkräften.

Dankert verkörpert das Betreuungsmodel wie kaum ein anderer: Wasserpark, DLRG, Betreuungskräfte der Gemeinde, aber auch ehrenamtliche Helfer – das sind die wichtigsten Säulen, auf denen die „Ferien ohne Koffer“ ruhen. Das kommunale Betreuungsangebot ist inzwischen für viele Eltern und Kinder aus dem gesamten Gemeindegebiet unverzichtbar geworden. Sechs Wochen lang verlässliche Betreuung, montags bis freitags von 8.30 bis 16 Uhr, für Kinder von sechs bis zwölf Jahren – ganz gleich, ob die Eltern berufstätig sind oder nicht. Und das alles für 12,50 Euro pro Tag und Kind, inklusive Verpflegung, Buchungen gern auch für einzelne Tage.

Wie sich denn schlechtes Wetter oder Regen auf das Angebot auswirke? Da kann Schwimmmeister Hartwig Hudasch nur müde lächeln. „Das Wetter ist den Kindern völlig egal, ob es regnet oder schneit.“ Dankert bestätigt das: „Natürlich sind die Kinder hauptsächlich im Wasser, aber es gibt ja auch Angebote wie Krökeln, Basteln, Experimentieren und Toben. Ganz hoch im Kurs stehe es, die Wassertierchen zu beobachten. „Molche – einfangen, gucken, frei lassen“, sagt Dankert.

Auch für den neunjährige Max war das in den vergangenen Wochen eine unterhaltsame Beschäftigung. „Ich habe viel mit den Kerschern gefischt“, sagt er. Für den achtjährigen Mats spielt das Wetter ebenfalls keine Rolle. „Ich gehe später nochmal ins Wasser“, sagt er, als leichter Regen einsetzt.

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