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Schwankende Teilnehmerzahlen beim Ferienpass

Wennigsen Schwankende Teilnehmerzahlen beim Ferienpass

Wie lebten die Menschen am Deister vor 100 Jahren? Dieser Frage sind am Dienstag vier Wennigser Kinder im Heimatmuseum im Rahmen einer Herbstferienpassaktion nachgegangen. Nach Angaben der Jugendpflege war es nicht das einzige Angebot mit nur geringer Nachfrage.

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Harro Lange präsentiert den Kindern ein altes Waffeleisen.

Quelle: Marcel Sacha

Wennigsen. Zunächst führten Harro Lange, Vorsitzender des Heimatmuseums, und seine Frau Lucy die interessierten Mädchen durch die drei Etagen des über 300 Jahre alten Gebäudes. Jeder Raum befasst sich mit einem bestimmten Aspekt der Wennigser Geschichte. "Grundsätzlich gibt es drei Sachen, die für Wennigsen bedeutsam waren: Bergbau, Landwirtschaft und das Kloster", erklärte Harro Lange den Kindern. Besonders aufmerksam waren sie im alten Klassenzimmer, denn dort hieß es: Nicht schwätzen und die Hände auf den Tisch!

Wer den Ausführungen der Langes gut zuhörte, wurde bei der anschließenden Rallye dafür belohnt. Die jungen Teilnehmer bekamen Fotos von Gegenständen aus dem Museum gezeigt, die sie anschließend selbstständig finden mussten.

Ferienpassaktionen fallen ins Wasser

Die Museumsrallye war Teil des diesjährigen Herbstferienpasses der Jugendpflege Wennigsen. Laut Mitarbeiterin Kerstin Kohl war die Teilnahme in diesem Jahr insgesamt eher durchwachsen. Zwar habe es eine besonders hohe Nachfrage seitens der Kinder bei den Tagesausflügen, beispielsweise ins Auqualaatzium oder den Heide Park, gegeben, doch "einige Aktionen mussten wir aufgrund der geringen Teilnehmerzahl absagen".

Dazu gehörte unter anderem ein zweitägiger Workshop, bei dem die Jungen und Mädchen die Gelegenheit hatten, ihre eigenen funktionstüchtigen Longboards zu bauen. Doch auch kleinere Aktionen fielen in diesem Herbst ins Wasser. "Wir wissen auch nicht, woran es lag", sagt Kohl. Eine Tendenz bei den Präferenzen sei noch nicht erkennbar, da beispielsweise der Ausflug ins Aqualaatzium im Jahr zuvor nur auf geringe Nachfrage gestoßen sei.

Dennoch werde die Jugendpflege in den kommenden Wochen überlegen, ob das Angebot für zukünftige Ferienpässe überarbeitet werden muss, sagt Kohl.

Von Marcel Sacha

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