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Ein hochkarätiges Festkonzert

Wennigsen Ein hochkarätiges Festkonzert

Rund 400 Zuhörer erlebten in der vollbesetzten Wennigser Klosterkirche ein hochkarätiges Jubiläumskonzert der Calenberger Cantorei.

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Die Calenberger Cantorei und die Kammersymphonie aus Hannover geben ein beeindruckendes Konzert in der Wennigser Klosterkirche.

Quelle: Rabenhorst

Wennigsen. Das Konzert zum zehnjährigen Bestehen des Chores unter der Leitung von Ludwig enthielt große, festliche Klänge mit tiefempfundenen Gefühlen, strahlenden Jubel und als Geschenk noch eine ganz besondere Zugabe zum Abschluss. Auch wenn die Hauskirche der Cantorei viel Platz bietet, musste die Kammersymphonie Hannover zusammenrücken. Das „Kyrie“ der Messe von Antonin Dvořák leitete die emotional mitreißende Stimmung des ersten Programmabschnittes ein. Volkstümliche-melodisch begannen die einzelnen Stimmgruppen und entfalteten sich zu einem großen romantischen Gesamtklang, der seinen dramatischen Höhepunkt in der Leidensgeschichte von Jesus mit dem „Cruzifixus“ erreichte. Im Wechselgesang mit dem Chor bereicherten die Solisten Nadezda Senatskaya (Sopran), Mareike Moor (Mezzosopran), Goetz Phillip Körner (Tenor) und Michael Humann, (Bass) das musikalische Geschehen und prägten die Teile der Messe in besonderer Weise. Sanft und tröstlich endete die Messe mit dem dreifachen Friedenswunsch: „pacem“. Der Chor meisterte die schwer zu intonierenden Klänge mit Bravour. Dann folgte als strahlender Gegensatz die berühmte Psalm-Kantate von Felix Mendelssohn Bartholdy „Wie der Hirsch schreit nach frischen Wasser“. Die sehnsuchtsvollen Schreie zu Gott und das Wasser wurden dabei zu musikalischen Bildern. Besonders eindrucksvoll erschien der von der zurückgenommenen Schlichtheit bis zum dramatischen Flehen lebendig gestaltete Sopran von Nadezda Senatskaya. Eine Besonderheit war das nur von tiefen Klängen des Orchesters begleitete Männerquartett, bei dem sich zu den Hauptsolisten ein 2. Tenor, Henning Schneider und Moritz Temme als 2. Bass gesellten. Das Festkonzert endete mit der opulenten Schlussfuge „Preis sei dem Herrn“. Mit stehenden Ovationen und Bravorufen bedankte sich das begeisterte Publikum beim Geburtstagskind, das sich mit einem Geschenk revanchierte: Als Zugabe hatte die Calenberger Cantorei das eingängige, melodiöse Frühwerk von Gabriel Fauré, „Cantique de Jean Racine“ vorbereitet.

Wer mitmachen will: Geprobt wird donnerstags um 20 Uhr im Haus der Kirchengemeinde Wennigsen. Männerstimmen sind besonders gefragt.

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Von Heidi Rabenhorst

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