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Fett in der Küche löst Großbrand aus
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Wennigsen Fett in der Küche löst Großbrand aus

Ein Feuer in der Küche eines griechischen Lokals in Bredenbeck hat den gesamten Dachstuhl des alten Hauses an der Wennigser Straße zerstört. Verletzt wurde niemand. Das Mehrfamilienhaus ist unbewohnbar.

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Von der Drehleiter aus löschen die Einsatzkräfte die Flammen, die den gesamten Dachstuhl zerstörten.

Quelle: Bernhard Herrmann

Bredenbeck. Der 23-jährige Sohn des Restaurantbesitzers, eine 62-jährige Kellnerin und etwa 20 Gäste hielten sich am Sonnabendabend in der Gaststube auf, als in der Küche das Feuer ausbrach. Ursache ist möglicherweise Fett, das bei der Fleischzubereitung von einem Elektrogrill tropfte und sich nach Angaben des 23-Jährigen entzündete.

Der junge Mann versuchte, das Feuer mit einer Löschdecke zu ersticken, was ihm aber nicht gelang. Er rief gegen 19.20 Uhr den Notruf 112 an und brachte die Gäste und das Personal ins Freie. Er informierte auch die sechs Bewohner einer Wohnung im Obergeschoss, die daraufhin ebenfalls das Haus verließen.

Feuerwehren aus Bredenbeck und Holtensen sowie später aus Evestorf, Argestorf, Sorsum, die örtliche Einsatzleitung aus Wennigsen sowie die Drehleiter, ein Tanklöschfahrzeug und der Gerätewagen Atemschutz aus Ronnenberg mit insgesamt 54 Einsatzkräften rückten an. Bei ihrem Eintreffen stand die Küche in Flammen. Laut Polizei hatte das Feuer vom Elektrogrill auf eine Friteuse und die Küche übergegriffen.

Das Feuer bahnte sich seinen Weg nach oben bis zum Dachstuhl. Dabei wurden zwei Wohnungen beschädigt. Die Feuerwehren bekämpften den Brand mit zwölf Trupps unter Atemschutz, die mit Wasser aus vier Strahlrohren gegen die Flammen vorgingen. Vom Korb der Drehleiter aus schlugen die Feuerwehrleute Dachpfannen entzwei, um an den darunterliegenden Brandherd zu gelangen. Das Feuer war um 22.20 Uhr gelöscht. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis gegen Mitternacht. Mitarbeiter des Bauhofes aus Wennigsen brachten eine Wagenladung Streusalz, damit durch das Löschwasser die Fahrbahn nicht zur Eisbahn wurde.

Weil das Mehrfamilienhaus durch den Brand unbewohnbar geworden ist, sind die Mieter in einem Hotel in Holtensen untergebracht worden. Gestern Mittag entdeckten Feuerwehrleute noch Brandnester und löschten diese ab. Die Schadenhöhe beträgt laut Polizei etwa 300.000 Euro.

Von Bernhard Herrmann

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