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Feuerwehr hofft jetzt auf eine Sperrfläche

Sorsum Feuerwehr hofft jetzt auf eine Sperrfläche

Neuer Versuch: Seit Jahren setzt sich die Feuerwehr Sorsum für ein Parkverbot gegenüber der Zufahrt zum Gerätehaus ein. Weil alle Bemühungen bislang scheiterten, ist das Einsatzfahrzeug bei Alarmierungen wegen abgestellter Autos oft kaum aus der Halle zu manövrieren. Jetzt hofft die Feuerwehr auf eine Sperrfläche.

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Trotz Hinweisschild: Immer wieder behindern parkende Autos gegenüber dem Gerätehaus die Feuerwehr Sorsum beim Ausrücken zu Einsätzen. Deshalb hoffen die Rettungskräfte jetzt auf eine markierte Sperrfläche (siehe Bildergalerie) wie vor dem Feuerwehrhaus in Weetzen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Sorsum. Es ist nur eine wenige Meter lange weiße Zickzacklinie. Aber die Markierung muss offiziell genehmigt sein - und für die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr ist es eine neue Hoffnung. "Wir haben eine Parksperrfläche bei der Verkehrsbehörde beantragt, das Ergebnis liegt aber noch nicht vor", sagt Ortsbrandmeister Jörg Schönfeld. In Weetzen sei das Problem schließlich genau so gelöst worden, sagt Schönfeld.

Seit Jahren schon ist für die Sorsumer Feuerwehr bei Notfällen ein Problem, zügig oder überhaupt aus mit dem Einsatzwagen aus der Fahrzeughalle zu kommen. Ein offiziell angeordnetes Parkverbot besteht am Rand der Ortsdurchfahrt gegenüber dem Gerätehaus zwar nicht. Immerhin verweist ein Schild auf die Problematik. "Trotz Beschilderung parken aber regelmäßig Fahrzeuge dort - vor allem zu Beginn oder Ende des Unterrichts an der Waldorfschule", sagt Schönfeld. Erst im November habe bei einem Gaststättenbrand ein Wagen unnötige Schwierigkeiten bereitet und die Abfahrt blockiert. Der Fahrer habe weder das Schild gesehen, noch die Sirene gehört, sagt Schönfeld kopfschüttelnd.

Die Feuerwehr hat schon etliche Versuche unternommen, das Problem zu lösen - vergeblich. Die bei der Region Hannover als zuständige Verkehrsbehörde mehrfach beantragten Halteverbote seien regelmäßig abgelehnt worden. "Es gab sogar schon Ausfahrproben, aber an irgendeiner Formalie ist es wohl immer gescheitert", sagt der Ortsbrandmeister. Vor allem bei Großveranstaltungen der Schule werden offenbar in Sorsum immer wieder Autos in der Problemzone geparkt. Selbst ein runder Tisch mit Vertretern der Schule, der Gemeinde, der Feuerwehr und Kommunalpoltikern habe bislang keine entscheidende Verbesserung herbei geführt. "Zwischenzeitlich durften die Schüler als Parklotsen die problematische Fläche mit Verkehrshütchen absperren. Das war hilfreich", sagt Schönfeld. Dies sei aber wieder untersagt worden. "Auch die Verkehrsleitkegel stellen einen Eingriff da und müssen für jede Aktion neu beantragt werden", weiß der Ortsbrandmeister inzwischen.

Fachbereichsleiter Olaf Fals von der Gemeindeverwaltung bestätigt die bislang vergeblichen Bemühungen um ein Parkverbot. Jetzt ruhen alle Hoffnungen der Feuerwehr auf der beantragten Sperrfläche. "Sonst müssen wir wohl erst gegen ein geparktes Auto fahren, bevor etwas unternommen wird", sagt der Ortsbrandmeister.

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