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Feuer in Flüchtlingswohnungen in Wennigsen

Keine Verletzten Feuer in Flüchtlingswohnungen in Wennigsen

Die Feuerwehr musste am Freitag zu einem Wohnungsbrand in Wennigsen ausrücken. Die Wohneinheiten in dem Haus an der Gartenstraße sind von privat an Asylbewerber vermietet. Die Stadt geht von zwölf bis 15 Bewohnern aus, die durch die Folgen des Feuers obdachlos sind. Verletzt wurde niemand.

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Bei dem Brand an der Gartenstraße wurde niemand verletzt.

Quelle: Uwe Dillenberg

Wennigsen. Nach ersten Informationen entzündete sich das Feuer aufgrund eines technischen Defektes in einer Therme in der ersten Etage. Über eine Zwischendecke breitete sich der Brand dann im Dachgeschoss aus. Zu diesem Zeitpunkt befand sich niemand mehr in dem Haus.

Flüchtlingsunterkunft in Wennigsen brennt - Sie haben keine Berechtigung dieses Objekt zu betrachten.

Bei Eintreffen der Feuerwehr quoll dichter Rauch aus dem Gebäude, später schlugen Flammen aus dem Dach. Die Einsatzkräfte mussten die  Brandbekämpfung zwischenzeitlich unterbrechen, da noch zwei Personen vermisst wurden, welche noch in dem Gebäude vermutet wurden. Atemschutzträger nahmen die Suche auf. Nach kurzer Zeit gab die Polizei allerdings Entwarnung: Die beiden Vermissten waren bei Nachbarn untergekommen.

Die Feuerwehr setzte daraufhin die Löscharbeiten fort, bei denen unter anderem eine Drehleiter aus Barsinghausen zum Einsatz kam. Alle acht Wennigser Ortfeuerwehren waren vor Ort, insgesamt etwa 150 Feuerwehrmänner. Durch den dichten Qualm gestalteten sich die Arbeiten schwierig, erklärt Feuerwehrsprecher Helge Jakob. Der Brandherd sei zunächst nicht auszumachen gewesen. Am frühen Abend war das Feuer dann unter Kontrolle, sodass nur noch Nachlöscharbeiten erfolgten.

In dem Haus sind mehrere einzelne Wohnung von Privatleuten an Asylbewerber vermietet. Die genaue Zahl der Bewohner konnte die Stadt am Freitagabend noch nicht nennen. Das Sozialamt kümmerte sich schon während des Brandes um die Bewohner. Sofort organisierte das Sozial- und Ordnungsamt der Gemeinde Wennigsen und die Johanniter Notunterkünfte für die nun obdachlos Bewohner; sie sollen in der regulären Asylbewerberunterkunft in der Max-Planck-Straße und in der Werner-von-Siemens-Straße untergebracht werden. Bürgermeister Christoph Meineke lobte die schnelle Hilfe: "Was hier läuft, ist sehr, sehr professionell."

Von Elena Everding

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