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Freischießen Wennigsen: Die Schaffer sind schon unterwegs

Wennigsen Freischießen Wennigsen: Die Schaffer sind schon unterwegs

Eigentlich beginnen die Festvorbereitungen fürs Wennigser Freischießen offiziell erst am nächsten Sonntag mit dem Losmachen, doch die Schaffer sind bereits unterwegs: Seit dieser Woche sammeln sie wieder Spenden, weil das große Zeltfest beim Freischießen vom 17. bis 20. Juni ziemlich viel Geld kostet.

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Die Schaffer (von links): Detlev Dannenberg, Torsten Domeier, Anton Graune, Thomas Schuschel und Horst Herbst.

Quelle: privat

Wennigsen. "Wir gehen in die Geschäfte und klingeln bei den Leuten", sagt Sprecher Detlev Dannenberg. Er und die anderen Schaffer Torsten Domeier, Anton Graune, Thomas Schuschel und Horst Herbst müssen in den sechs Wochen, die es bis zum Fest noch sind, viel schaffen. Sie arbeiten die Liste der Spender vom vergangenen Mal ab, die von Freischießen zu Freischießen immer länger werde. "Das bedeutet schon viel Arbeit", sagt Dannenberg. Jeder Schaffer müsse etwa 250 Spender abklappern.

"Die Wennigser geben gern und sind sehr freundlich, wenn wir kommen", sagt Dannenberg. Die Schaffer freuen sich auch über kleine Spenden. Meist seien es Beträge zwischen 5 und 200 Euro. Belohnt werden die Spender mit dem traditionellen Fahnenschwenken, bei dem ihre Namen vorgelesen werden. An den Schwenkstellen marschieren rund 100 Aktive in voller Montur auf: Offiziere mit Pferd, Soldaten und Musikkapellen. Damit die Spender das Fahnenschwenken nicht verpassen, werden sie schriftlich über Ort und Termin informiert. Brauch ist es, dass die zum Fahnenschwenken aufmarschierte Truppe von Anwohnern mit Essen und Trinken versorgt wird.

Die Schaffer bitten die Wennigser Bürger um Verständnis, dass sie bei diesem Freischießen eher dran sind als sonst. Streng genommen werden die neuen Schaffer nämlich erst beim Losmachen, dem offiziellen Beginn der Festvorbereitungen, benannt und die Posten vergeben - "und eigentlich dürften auch wir erst danach loslegen", erklärt Dannenberg. Dann wäre die Zeit aber sehr kurz bemessen und es mitunter nicht zu schaffen gewesen, genügend Spenden zu sammeln. Deswegen gab es in diesem Jahr eine Ausnahmegenehmigung für die Geldeintreiber von der Schützengesellschaft unter dem kommandierenden General Eckhard Rogge. Das Losmachen beginnt bei diesem Freischießen eine Woche später als üblich, weil man sonst den Feierlichkeiten und Festen rund um den 1. Mai in die Quere gekommen wäre.

Wer fürs Freischießen spenden will, kann die Schaffer direkt ansprechen oder seine Spende auf das Konto des Fördervereins "Historisches Freischießen" überweisen, Konto 641 989 500 bei der Volksbank Pattensen (BLZ 251 933 31). Spendenbescheinigungen stellt der Förderverein aus.

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