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Gartenstraße: Der Asphalt ist drauf

Wennigsen Gartenstraße: Der Asphalt ist drauf

Endlich ist ein Ende in Sicht: Die Gartenstraße in Wennigsen soll in den nächsten Tagen wieder befahrbar sein.

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Mitarbeiter der beauftragten Baufirma arbeiten auf der Gartenstraße in Wennigsen an der Abschlussdecke für die neue Fahrbahn.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigsen. Baufachbereichsleiter Martin Waßermann ist zuversichtlich: Wenn es gut läuft, sei noch in dieser Woche die Abnahme. Dann könne die Gartenstraße kurzfristig wieder freigegeben werden. Schwere Maschinen brachten am Montag die neue Straßendecke auf - in einem Rutsch von der Hauptstraße bis zur Hirtenstraße.

Autofahrer und Anwohner haben sich lange genug gedulden müssen. Die Gartenstraße, über die man auch den Bahnhof erreicht, ist inzwischen seit fast einem Jahr eine Baustelle. Die Gemeinde lässt die Gartenstraße seit Mai 2015 komplett erneuern, dazu gehören sämtliche Versorgungsleitungen, die Gossen, die Gehwege und der Fahrbahnbelag. Nichtsdestotrotz: Die meisten Anlieger scheinen sich über die Monate hinweg mit der Situation arrangiert zu haben. Ihre Grundstücke können sie erreichen. Nette Geste: Der ein oder andere kochte mal Kaffee für die Bauarbeiter, hin und wieder gab es ein Stück Kuchen.

Eigentlich hatte die Straße schon im Dezember wieder freigegeben sein sollen. Daraus wurde nichts, weil die Versorgungsträger nicht hinterher kamen. Außerdem "waren wir auf die Mischwerke angewiesen", sagt Waßermann. Mit den Arbeiten war es zwischenzeitlich so gut wie gar nicht vorangegangen, weil kein Material lieferbar gewesen ist.

Die Verwaltung hat etwa 707.000 Euro für den Ausbau der Gartenstraße veranschlagt. Die 26 Anlieger werden gemäß der Straßenausbausatzung mit 75 Prozent an den Kosten beteiligt.

Welche Straßen sind als nächstes dran?

Blick voraus: Die Gemeinde will demnächst mehrere Straßen planerisch anschieben. Das nächste Großprojekt ist die Lübecker Straße in Argestorf. Hier steht die Verwaltung mit Ortsrat und Anliegern im Gespräch und sieht das Vorhaben auf einem guten Weg. Alle Sanierungsgutachten abzuwarten, braucht allerdings Zeit. Vor 2017 wird die Gemeinde die Lübecker Straße sicherlich nicht angehen können. Anhand von Bohrkernen wird momentan geprüft, welche Teile der Straße mitunter erhalten werden können, sagt Waßermann. Erst nach allen Auswertungen ließe sich auch sagen, wohin die Reise finanziell geht.

Stichwort Hauptstraße in Wennigsen: Auch wenn dort noch lange nicht gebuddelt wird, "müssen wir die Hauptstraße immer im Hintergrund behalten", sagt Waßermann. Grund: Fördermittelfristen müssen eingehalten werden. Hier soll "uns nichts durchrutschen".

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