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Von unten nach oben wird alles neu

Wennigsen Von unten nach oben wird alles neu

Wennigsen will die Ortsmitte stärken. Ab 2018 soll die Hauptstraße erneuert werden - inklusive der Kanalisation. Die Sanierung umfasst bis zu 35 Einzelmaßnahmen und wird voraussichtlich acht Jahre dauern. Einzelheiten haben die Anwohner am Montagabend in einer Bürgerversammlung erfahren.

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Die Hauptstraße wird zur Großbaustelle. In drei Jahren soll die Sanierung und Umgestaltung abschnittsweise beginnen.

Quelle: Jennifer Krebs

Wennigsen. Die Hauptstraße vom Rathaus bis zum Bröhnweg sowie Teile der Hirtenstraße bis zum Spritzenhaus werden ab 2018 abschnittsweise saniert - "komplett von unten nach oben", sagt Wennigsens Wirtschaftsförderer Christian Mainka.

Mainka, Bürgermeister Christoph Meineke und Mitarbeiter der beauftragten Planungsbüros stellten etwa 40 Bürgern am Montagabend im Rathaus Details des Mammutvorhabens vor. Ziel ist es, die Anwohner für das Großprojekt zu erwärmen, denn die Privatgrundstücke in dem etwa zwölf Hektar großen Sanierungsgebiet werden in die Planung einbezogen.

Die geplante Aufwertung und Stärkung der Ortsmitte sieht unter anderem einen neuen Querschnitt der Fahrbahn und der Seitenräume vor. "Die Fahrzeuge sollen langsam, aber ohne Stockungen durchfahren", sagte Planer Heinz Mazur. Der Umgestaltungsplan sieht zum Beispiel einen neuen Platz am Amtsgericht vor, der deutlich stärker als bisher für Freizeit und Gastronomie hergerichtet werden soll.

Die Anwohner interessiert insbesondere die Finanzierung der Innenstadtsanierung, die auf rund 4,7 Millionen Euro kalkuliert wird und je zu einem Drittel von Bund, Land und Gemeinde bezahlt wird. Die Kosten für die Erneuerung der Abwasserkanäle muss die Gemeinde allein tragen. Im September ist Wennigsen in das Städtebauförderprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" von Bund und Land aufgenommen worden.

Auf die Anlieger kommen ebenfalls Kosten zu - als Ausgleich für die Wertsteigerung, die ihr Eigentum wegen der Sanierung der Ortsmitte erfährt. Die Höhe dieser Ausgleichszahlung ermittelt ein Gutachter. Diese Beträge werden nach Angaben der Planer mit etwa 17 Prozent deutlich niedriger ausfallen als die Ausbaubeiträge von 50 Prozent, die bei einer herkömmlichen Straßensanierung fällig werden. In Einzelgesprächen, die der Bürgermeister für das kommende Jahr ankündigte, sollen die Anwohner über die Innenstadtsanierung informiert und beraten werden.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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