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Gemeinde sucht weiter Wohnungen für Flüchtlinge

Wennigsen Gemeinde sucht weiter Wohnungen für Flüchtlinge

Im Zuge der Ortsratssitzung am Mittwoch stellte die Gleichstellungsbeauftragte Hacer Kirli die weiteren Pläne zur Unterbringung von Flüchtlingen in Wennigsen vor. In der Max-Planck-Straße in Degersen sollen ab April 40 bis 50 Menschen wohnen, in dem ehemaligen Kinderheim in der Werner-von-Siemens-Straße weitere 50.

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Der Ortsrat in Wennigsen während der Sitzung am Mittwochabend.

Quelle: Oehlschläger

Wennigsen. Derzeit hätten 184 Flüchtlinge ihren Weg in die Gemeinde gefunden, berichtete die Integrationsbeauftragte Hacer Kirli am Mittwochabend dem Ortsrat. Im Ort Wenigsten selbst seien etwa 60 bis 70 untergebracht. Eine genaue Zahl könne sie nicht nennen, da die Zahlen täglich schwankten, sagte Kirli.
Im April sollen 40 bis 50 weitere Menschen in einer Unterkunft in der Degerser Max-Planck-Straße untergebracht werden. Auch das ehemalige Kinderheim an der Werner-von-Siemens-Straße solle in den kommenden Wochen von bis zu 50 Flüchtlingen bezogen werden, so Kirli. Die ersten 15 Bewohner sind dort bereits gestern eingetroffen.

Kirli betonte, dass es einen großen Kreis an ehrenamtlichen Helfern gebe, die den Neuankömmlingen ihre Hilfe anboten. Die Dunkelziffer der Helfer, die im Stillen ihren Teil betrugen, sei ihrer Einschätzung nach noch einmal höher als die der 84 ihr bekannten Freiwilligen. Dazu sei die Gemeinde weiter auf der Suche nach Wohnungen, um die neu eintreffenden Flüchtlinge unterbringen zu können. Vermieter mit entsprechenden Mietobjekten seien dazu eingeladen, sich bei der Gemeinde melden, sagte Kirli.

Diskutiert wurde die Anschaffung der Wohnwagen, die als Notlösung zur Unterbringung dienen. Wo diese künftig stehen könnten, konnte Kirli nicht beantworten. „Wir versuchen natürlich, mehrere Stellplätze zu eruieren“, sagte sie. Kritisch bewertete der stellvertretende Bürgermeister Franz-Josef Blazek deren Anschaffung. „Wir waren nicht gut damit beraten, die Wohnwagen zu kaufen“, schlussfolgerte er. So seien in der Bevölkerung „Scheißhausparolen“ um deren mögliche Standorte angeheizt worden, sagte Blazek.

Von Nils Oehlschläger

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