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Der erste Hotspot ist geschaltet: Am Rathaus in Wennigsen können Besucher und Passanten jetzt in einem Umkreis von rund 50 Metern mit ihren Smartphones und Tablet-Computern kostenlos im Internet surfen. In den nächsten Wochen will die Gemeinde das gebührenfreie Angebot noch ausbauen.

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Vor dem Rathaus zeigt Christian Mainka die Hotspot-Aufkleber. Weil ein Router (siehe Bildergalerie) im Familienservicebüro Funksignale versendet, kann man dort im Umkreis von etwa 50 Metern kostenlos im Internet surfen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigsen. Das Verfahren ist unkompliziert: „Einfach über die mobilen Endgeräte in den Einstellungen die verfügbaren W-Lan-Zugänge aufrufen, dort den htp-Hotspot auswählen und los geht’s. Nach zwei Stunden muss man sich nur neu einloggen“, sagt Wirtschaftsförderer Christian Mainka aus der Gemeindeverwaltung.

Als gelernter IT-Systemelektroniker kennt er sich aus: „Der Router sendet die Funksignale zurzeit noch aus einem Raum des Familienservicebüros, deshalb ist der Empfang etwas schwach.“ In Kürze soll der sogenannte Hotspot aber an einer Mauer im Freien angebracht werden. „Dann kann am Rathaus in einem Umkreis von bis zu 200 Metern kabellos und gebührenfrei gesurft werden – mit Datenübertragungsraten von bis zu 50 Mbit pro Sekunde“, sagt Mainka.

Der Hotspot am Rathaus ist aber nur der Anfang. In den nächsten Wochen will die Gemeinde auch noch am Haus der Jugendpflege sowie an der KGS und an den beiden Grundschulen Hotspots einrichten. „Wir stellen die Technik für die kommunalen Liegenschaften zur Verfügung, die Schulen müssen die Nutzungszeiten selbst regeln“, sagt Mainka. Das kostenlose Internet sei aber auch ein Service für Mitarbeiter und Lehrer.

Dass die Gemeinde an mehreren Standorten kostenlose W-Lan-Zugänge spendiert, haben die Bürger dem Internetausbau in den Orten zu verdanken. Der Anbieter Htp hat rund 900 000 Euro investiert, um in Wennigsen, Bredenbeck und in der Wennigser Mark Glasfaserleitungen für Hochgeschwindigkeitsinternet zu verlegen. „Wir haben dann die öffentlichen Gebäude gleich an das neue Netz anschließen lassen – auch weil nach EU-Richtlinien ab dem Jahr 2018 digitale Ausschreibungen und Auftragvergaben für Kommunen Pflicht sind“, sagt Mainka. Der Transport des Datenvolumens ließe sich mit Kupferleitungen nicht mehr lange bewältigen.

Für das gebührenfreie Bürger-Internet spricht zudem: Mit Gebühren von rund 50 Euro pro Hotspot und Monat sind die Kosten überschaubar. Und: „Bei Hotspots sind weder der Provider noch die Gemeinde für einen möglichen Missbrauch einzelner Nutzer haftbar“, sagt Mainka.

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