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Flüchtlinge helfen beim Großputz mit

Wennigsen Flüchtlinge helfen beim Großputz mit

Interkulturell und interreligiös ist es am Sonnabend beim jährlichen Großputz in der Klosterkirche zugegangen. Gemeindemitglieder und Flüchtlinge - egal ob Moslem oder Christ - sorgten in dem über 800 Jahre alten Gemäuer mit Staubsauger, Staubwedel und Wischmop für neuen Glanz.

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Ahmad Tamim (oben), palästinensicher Flüchtling aus Syrien, entstaubt unter den Blicken der übrigen Helfer einen der Leuchter in der Klosterkirche.

Quelle: Carsten Fricke

Wennigsen. 22 ehrenamtliche Helfer waren dem Aufruf zur Grundreinigung gefolgt, darunter viele alteingesessene Wennigser, in der Mehrzahl aber Menschen aus dem Iran, aus Syrien, Palästina und Algerien. "Wir sind überwältigt, dass so viele gekommen sind", sagte Pastorin Annette Behnken.

Die Flüchtlinge hatten vor allem im Internet über eine Willkommen-in-Wennigsen-Seite und Freunden von der Aktion erfahren und halfen gern. Fasziniert erkundigten sie sich bei Annette Behnken und anderen Gemeindemitgliedern unter anderem nach dem Alter der Klosterkirche, während sie sich engagiert einbrachten. Vorsichtig entstaubte Samer Nawaf Hijras, palästinensischer Flüchtling aus Syrien, die Abendmahlsszene und weitere der vielen kleinen und größeren Holzskulpturen über dem Altar. Ahmad Tamim, ebenfalls aus Syrien geflohener Palästinenser, stieg unterdessen auf eine große Leiter, um die Leuchter im Kirchenschiff von Spinnweben und Staub zu befreien. Andere reinigten zur gleichen Zeit das Dach über der Kanzel, saugten Staub und wischten die Steinplatten."Wir haben viel geschafft", sagte Küsterin Christine Franke am Ende erfreut. Allen Helfern dankte die Kirchengemeinde mit einem Frühstücksbüfett.

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Von Carsten Fricke

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