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Vier Ortsfeuerwehren üben für den Ernstfall

Argestorf/Bredenbeck/Steinkrug Vier Ortsfeuerwehren üben für den Ernstfall

Ein brennendes Auto in einem abgelegenem Waldstück und eine Personensuche in der Feldmark bei völliger Dunkelheit: Diese beiden möglichen Einsatzszenarien haben rund 50 Rettungskräfte aus vier Ortfeuerwehren in Atem gehalten - beim alljährlichen Nachtdienst des Wennigser Brandschutzabschnittes Süd.

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Übung unter realistischen Bedingungen: Die Einsatzkräfte der Feuerwehr simulieren nach ihrem Eintreffen am Brandort zunächst den Einsatz von Löschschaum und stellen dann eine Wasserversorgung her (siehe Bildergalerie), um ein Übergreifen möglicher Flammen auf Bäume zu verhindern. Übungsleiter Matthias Schwarze (siehe Bildergalerie) gibt im Leitwagen über Funk Kommandos

Quelle: Ingo Rodriguez

Argestorf/Bredenbeck/Steinkrug. Es war abends um 18 Uhr, als nach Einbruch der Dunkelheit bei den Einsatzabteilungen aus Argestorf, Bredenbeck, Holtensen und Evestorf ein Funkspruch einging: "Fahrzeugbrand auf einem Parkplatz am Waldrand in Argestorf, Übergreifen der Flammen auf Bäume möglich." Nicht einmal zwei Stunden später dann erneut Funkalarm: "Zwei vermisste Handwerker in der Umgebung am alten Kalkwerk im Bredenbecker Deister, die angrenzende Feldmark zählt zum Suchgebiet, bei völliger Dunkelheit."

Die Führungskräfte der vier Ortskommandos hatten sich diese beiden möglichen Notsituationen aus mehreren Gründen ausgedacht. "Um die Zusammenarbeit der vier Ortsfeuerwehren im Brandschutzabschnitt Süd zu trainieren, deren Einsatzabteilungen ja ohnehin im Ernstfall gemeinsam alarmiert oder nachgefordert werden", sagte Evestorfs stellvertretende Ortsbrandmeister Frank Wenzel als Mitglied der Planungsgruppe am Rande der alljährlichen gemeinsamen Nachtübungen.

Für die Führungskräfte standen laut Wenzel auch feuerwehrtechnische Fragen im Raum: "Ist es möglich, am Waldrand in Argestorf aus nur einem einzigen Hydranten in der Nähe genügend Wasser für einen Großeinsatz abzuzapfen? Oder muss alternativ mit Tanklöschfahrzeugen ein Pendelverkehr eingerichtet werden, um die Wasserversorgung sicher zu stellen?", so Wenzel.

Zumindest diese erste Frage war nach etwa einer Stunde beantwortet. "Die Wasserversorgung ist mit dem vorhandenen Hydranten und dem Leitungsnetz an diesem Standort auch für einen Flächenbrand ausreichend", sagte Wenzel, nachdem die Einsatzkräfte unter realistischen Bedingungen mehrere Löschangriffe simuliert hatten.

Wenzel zog dann gegen 23 Uhr nach der zweiten Übung eine positive Bilanz: Zuvor hatten die Einsatzkräfte auch bei der für die Personensuche notwendigen Ausleuchtung der dunklen Feldmark die Anforderungen bewältigt. "Der Übungen haben uns wieder wertvolle Erkenntnisse über unsere Möglichkeiten in Sachen Wasserversorgung und Beleuchtung geliefert", sagte Wenzel am späten Abend. Auch die Zusammenspiel mit  der Gruppe Einsatz-Leitung-Ort (ELO) sowie dem Rettungsdienst des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Barsinghausen habe hervorragend funktioniert.

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Fotostrecke Wennigsen: Vier Ortsfeuerwehren üben für den Ernstfall

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