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HSV-Zukunft hängt von neuen Mitgliedern ab

Holtensen HSV-Zukunft hängt von neuen Mitgliedern ab

Seit achteinhalb Jahrzehnten ist die Holtenser Sportvereinigung von 1931 (HSV) fest im Ort verwurzelt. Damit der Verein eine Zukunft hat, braucht er neue und engagierte Mitglieder. Das haben die Redner bei der Feier zum 85-jährigen Bestehen des HSV am Freitagabend im Sportheim vor rund 60 Gästen verdeutlicht.

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Friedrich Zieseniß (von links) dankt Armin Knobloch, Bernd Jäschke, Frank Gerber, Dieter Wellhausen, Alfred Riebow, Friedrich Heitmüller, Martin Retzlaff und Wolfgang Werner für ihre jahrzehntelange Vereinstreue.

Quelle: Carsten Fricke

Holtensen. „Der HSV Holtensen darf nicht aussterben“, mahnte der stellvertretende Vorsitzende Friedrich Zieseniß, und verwies auf eine negative Mitgliederentwicklung. So habe der HSV im Jahr 2007 noch 330 Mitglieder gezählt. Heute seien es nur noch 230 Mitglieder.

Einen Grund für den starken Rückgang sah Zieseniß in eingeschränkten Entwicklungsmöglichkeiten des Vereins, der neben Fußball aktuell Turnen und Damengymnastik, Walking, „Jedermannsport“ und die Abnahme des Sportabzeichens anbietet. „Leider können wir keine anderen Sparten anmelden – uns fehlen einfach die Hallenzeiten“, bemängelte er.

Redner Armin Knobloch, der für seine 40-jährige Mitgliedschaft im HSV geehrt wurde, sah aber auch einen Grund in gesellschaftlichen Entwicklungen. „Das Engagement der Eltern ist gefragt, wenn der Verein weiter bestehen soll, und das fehlt uns heute“, sagte er. Viele Eltern seien inzwischen immer weniger bereit, ihre Kinder auch einmal zu Auswärtsspielen zu fahren und damit den Spielbetrieb zu unterstützen.

Trotz der mahnenden Worte gab es auch guten Grund zum Feiern: Für ihre 70-jährige Vereinszugehörigkeit ehrte der Vorstand den Ehrenvorsitzenden Fritz Heitmüller sowie Martin Retzlaff und Wolfgang Werner. Urkunden für ihre 60-jährige Vereinstreue erhielten Alfred Riebow und Dieter Wellhausen. Bernd Jäschke und Frank Gerber zeichnete der Vorstand für 50 Jahre im HSV aus. Außerdem zeichnete der Verein zahlreiche Mitglieder in Abwesenheit für ihre 25- und 40-Jährige HSV-Zugehörigkeit aus.

Als besondere Gäste konnte der Vorstand mehrere Vereinshelden begrüßen, die als Spieler im Jahr 1966 mit dem Gewinn des Fußball-Kreispokals den größten sportlichen Erfolg des HSV ermöglicht hatten.

Von Carsten Fricke

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