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Wochenmarkt: Wieder ein neuer Versuch

Wennigsen Wochenmarkt: Wieder ein neuer Versuch

Neuer Marktmeister, Standortwechsel, andere Zeit: Für den Wennigser Wochenmarkt gibt es einmal mehr ein neues Konzept. Künftig sollen die Händler ihre Waren dienstags auf dem Forges-les-Eaux-Platz vor dem Rathaus anbieten. Die Wiederbelebung des Marktes auf dem Hagemannplatz ist gescheitert.

Wennigsen. Zurück zu den Wurzeln - oder eher Rolle rückwärts? Rund acht Jahre nach dem Umzug zum Hagemannplatz kehrt der Wochenmarkt an seinen früheren Standort vor dem Rathaus zurück. Trotz etlicher Versuche und großer Bemühungen ist die Wiederbelebung des zuletzt verwaisten Marktes auf dem Hagemannplatz nun endgültig gescheitert - und das nur etwa ein Jahr nach der jüngsten Wiedereröffnung.

"Im Februar haben nur noch drei Händler ihre Stände aufgebaut, und es kamen kaum noch Besucher", sagt Carlos Aragues-Bremer von der Deutschen Marktgilde. Er ist seit Dezember Zweigniederlassungsleiter und damit jetzt auch für die Betreuung des Wochenmarktes in Wennigsen zuständig.

Für Aragues-Bremer ist die Entwicklung keine Überraschung. "Auf dem Hagemannplatz kann kein Markt existieren, das ist zu weit weg vom Schuss", sagt er. Der Standort liege genau in der Mitte zwischen zwei belebten Anlaufstellen. Zudem sei die Verkehrsanbindung schlecht, und es habe auch immer wieder Probleme mit dem Seniorendomizil gegeben. Für Aragues-Bremer ist der Standortwechsel zum Forges-les-Eaux-Platz auch wegen des bevorstehenden Umbaus der Hauptstraße sinnvoll.

Der Niederlassungsleiter verspricht sich zudem von der neuen Marktzeit einen wichtigen Schub. Künftig werden die Händler vor dem Rathaus ihre Waren nicht mehr freitags, sondern dienstags von 14 bis 18 Uhr anbieten. "Die Zeit ist ein Vorschlag der Gemeinde. Gleichzeitig ist auch das Rathaus geöffnet, da werden Kräfte gebündelt." Ohnehin sei der Freitag bislang schlecht gelaufen, sagt Aragues-Bremer.

Ihm haben bereits zehn Händler für den Auftakt am Dienstag, 14. Juni, zugesagt. "Im Angebot sind frisches Obst und Gemüse, Fleisch und Wurst vom Schlachter, Feinkost wie Oliven, frische Backwaren, Honig und Blumen sollen dazu kommen", sagt Aragues-Bremer. Konkurrenz der Supermärkte fürchtet er nicht. "Ein Wochenmarkt ist auch ein Treffpunkt mit sozialer Funktion, die Händler beraten, man darf probieren", sagt Aragues-Bremer.

Seine Vorstellungen soll in Wennigsen auch ein neuer Marktmeister umsetzen. Nach dem Ausstieg von Rainer Wehrhan ist künftig der 41-jährige Mario Schena erster Ansprechpartner für die Händler. In Wennigsen ist der italienische Gastronom aus Kirchdorf kein Unbekannter. "Bis 2005 habe ich selbst auf dem Markt in Wennigsen Antipasti verkauft, später war ich bis 2012 an einem italienischen Restaurant an der Hauptstraße beteiligt", sagt er.

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