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Historische Wetterfahne krönt Dachsanierung

Bredenbeck Historische Wetterfahne krönt Dachsanierung

Eine weitere Hürde ist genommen: In Bredenbeck geht der Umbau der denkmalgeschützten Mensing’schen Scheune zum neuen Dorfgemeinschaftshaus zügig voran. Gut drei Monate nach der offiziellen Schlüsselübergabe ist bereits das komplette Dach saniert und neu eingedeckt.

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Sinnbildlich die Krönung: Die Dachdecker montieren im Beisein des Dorfvereinsvorsitzenden Thomas Behr (siehe Bildergalerie, links) und des Architekten Henning Dorl die restaurierte historische Wetterfahne auf die Spitze des neu eingedeckten Scheunendaches.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigsen. Es war buchstäblich und sinnbildlich die Krönung des ersten Bauabschnitts: Um den Aufbau der frisch restaurierten historischen Wetterfahne mit zu erleben, - direkt auf der Spitze des sanierten Daches - waren auch der Vorsitzender des Dorfgemeinschaftsverein, Thomas Behr, und Architekt Henning Dorl zur Baustelle im Dorfkern gekommen. "Das Dach ist schon seit etwa zwei Wochen neu eingedeckt. Mit dem Anbau der Wetterfahne ist unser Auftrag nun erledigt", sagte Dachdecker Nikolaus Engelke, Geschäftsführer der Firma Meisterdachdecker Bieber aus Evestorf.

Dann schritt er gemeinsam mit seinen Mitarbeitern zur Tat und kletterte über das Gerüst rund um die 1893 errichtete Scheune auf die Spitze des Gebäudes - mit der neu verzinkten und schwarz beschichteten Windfahne, inklusive neuem Fuß. "Die Wetterfahne stammt vermutlich auch aus dem Jahr 1893 und wurde mithilfe von Sponsoren aus der Geschäftswelt restauriert", sagte Architekt Dorl. Er hatte es sich ebenso wenig wie der Vereinsvorsitzende Behr nehmen lassen, das Befestigen der rund eineinhalb Meter langen Fahne oben auf dem Dach mit zu verfolgen. Etwa elf Wochen hatten zuvor die Dachdecker benötigt, um eine Gesamtfläche von rund 600 Quadratmetern zu erneuern.

Ohne Zweifel: Der Dorfgemeinschaftsverein will bei der Umsetzung seines 1,1-Millionen-Euro-Projekts nicht unnötig viel Zeit verlieren und drückt mächtig aufs Tempo. Die Scheune soll zweigeschossig ausgebaut werden, barrierefrei mit Fahrstuhl, Mehrzweckraum, Bereich für Quartiersarbeit, Gastronomie, Toiletten, Umkleiden, Clubraum, Küche sowie Außenbewirtschaftung. Die Gesamtkosten von rund 1,1 Millionen Euro werden über Fördermittel und Spenden von bis zu 515 000 Euro finanziert. Ein Kredit soll mit Mieteinnahmen und Nutzungsentgelten getilgt werden. Schon Mitte 2018, so das Ziel, soll eröffnet werden. Erst kurz vor Weihnachten war der Kaufvertrag beim Notar unterschrieben worden.

Gleichwohl: Nun müssen sich die Bauherren erst einmal etwas gedulden. "Das waren bislang Sanierungsmaßnahmen, aber für die nächsten Schritte benötigen wir eine Baugenehmigung", sagte Architekt Dorl. Derzeit laufen nach seinen Angaben die Ausschreibungen für den Innenausbau und den weiteren Rohbau. "Es wird ja auch ein kleiner Anbau errichtet, außerdem werden eine neue Bodenplatte und neue Wände eingezogen", beschrieb der Architekt die nächsten Arbeitsschritte. Spätestens Anfang Mai soll es laut Vereinsvorsitzendem Behr aber mit dem Umbau der Scheune weiter gehen.

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