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In der Lutterbrinkstraße wartet das Lazarett

Wennigsen In der Lutterbrinkstraße wartet das Lazarett

Das Volksfest in Wennigsen geht weiter: In der Lutterbrinkstraße wartet am Freischießen-Dienstag wieder ein Lazarett auf die Versehrtenparade, die um 17 Uhr vom Schützenhof starten soll.

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Viel zu tun: Die Frauen bereiten das Büfett für die Versehrtenparade vor.

Quelle: Elena Everding

Wennigsen. In der Küche von Anwohnerin Monika Kohn wird geschnippelt, gebraten und aufgespießt: Sechs Kilogramm Rollmöpse, sieben Kilogramm Frikadellen und 12 Kilogramm Gauda für die Käsespieße müssen auf Tabletts und Tellern angerichtet werden. Sieben Kisten Wasser, 15 Kästen Bier und 1200 Trinkbecher wurden besorgt. Auch Weintrauben und Mini-Tomaten wurden für das diesjährige Freischießen eingekauft - "auf Wunsch der Gardisten", erzählt Kohn.

Die Idee entstand vor Jahren, als es bei einem Freischießen ähnlich heiß war wie in diesem Jahr. Kohns Nachbarin Heike Lindemann und deren Mann Helmut stellten kurzerhand einen Tisch an die Straße und schenken Getränke aus für die Grenadiere. Damals war die Aktion noch keine große Sache. Doch das änderte sich von Freischießen zu Freischießen. Inzwischen gibt es ein Zelt mit langem Tresen. Die Lazarett-Helferinnen tragen Rot-Kreuz-Schürzen und Hauben. Das Freischießen-Lazerett kostet die Lutterbrinkstraße mehrere hundert Euro. Das Geld nimmt die Straße bei dem Café bei ihrem Straßenflohmarkt ein, den sie immer ein Jahr vor dem Freischießen organisiert.

Für die Artillerie wird Monika Kohn bei dieser Versehrtenparade eine extra Platte mit Mettbällchen zurückhalten. Mit ihrer Kanone kommt diese Truppe bei dem Umzug nämlich immer als letztes - "und dann sind die Frikadellen immer schon weg", sagt Kohn, die sich überlegt hat, vielleicht noch ein paar Pralinen mit auf den Teller zu legen. Die Artillerie habe sie und ihren Mann am Dienstag in aller Herrgottsfrühe besucht, erzählt die Wennigserin. Um 6 Uhr wurde die Kanone abgefeuert, danach gab's Frühstück für das Quartett - Rührei.

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