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Hühnerglück auf Rädern kommt gut an

Degersen Hühnerglück auf Rädern kommt gut an

Junglandwirt André Constantin Oelkers will weiter expandieren. Das Geschäftsmodell des 24-Jährigen geht auf: Er betreibt mittlerweile seinen sechsten mobilen Hühnerstall am Ortsausgang in Degersen in Höhe des Sportplatzes. Sorgar sogar einige Rewe- und Edeka-Märkte werden mit den Eiern beliefert.

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Junglandwirt André Constantin Oelkers betreibt inzwischen sechs mobile Hühnerställe am Degerser Ortsausgang.

Quelle: Jennifer Krebs

Degersen. An weiteren privat geführten Supermärkten ist Oelkers dran. Das Geschäft mit den Eiern aus Freilandhaltung scheint sich zu lohnen. Die Baugenehmigung für weitere Ställe besitzt Oelkers bereits, sodass er flexibel je nach Nachfrage reagieren kann. Dort auf der Wiese, wo schon die anderen Hühnermobile stehen, besitzt der Landwirt noch weitere Flächen.

Der Degerser will mit den fahrbaren Ställen neue Wege in der Tierhaltung gehen. Vor zwei Jahren stellte er sein erstes Hühnermobil in Degersen auf. Damals gehörte Oelkers mit solch einer mobilen Freilandhaltung zu den ersten im Calenberger Land. Berufskollege Christoph Möller aus Lemmie und Sorsum folgte kurze Zeit später.

260 Legehennen scharren um einen mobilen Stall. Das Prinzip der Hühner auf Rädern ist einfach: Nachts schlafen die Hühner oben auf der Stange. Morgens flattern sie einen Stock tiefer und legen ihre Eier in die Nester. Tagsüber picken die Hühner im Freien. Etwa alle zwei Wochen stellt Oelkers den Wagen auf der Wiese um, damit an anderer Stelle wieder neues Gras wachsen kann. Das beugt Parasiten vor.

Die Eierproduktion in den Hühnermobilen ist teurer und aufwendiger als in herkömmlichen Ställen. „Aber so eine artgerechte Hühnerhaltung ist von den Kunden gewollt“, sagt Oelkers. Die Kunden wollten wissen, wo ihre Eier herkommen. Die Strukturen seien transparent. Genaue Summen dazu, wie viel er schon investiert hat, will Oelkers nicht nennen. Nur so viel: Ein Hühnermobil koste das Dreifache von einem konventionellen Stall, sagt der Landwirt. Das erklärt auch den höheren Eierpreis.

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