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Über Ursache des Hüttenbrands wird gerätselt

Wennigser Mark/Egestorf Über Ursache des Hüttenbrands wird gerätselt

Großeinsatz für die Feuerwehr: Am Sonnabendmorgen ist die Schleifbachhütte im Deister bis auf die Grundmauern abgebrannt. Sieben Übernachtungsgäste konnten sich unverletzt ins Freie retten. Die Einsatzkräfte hatten den Brand erst nach viereinhalb Stunden gelöscht. Die Brandursache ist weiter unklar.

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Nichts mehr zu retten: Die Schleifbachhütte ist abgebrannt.

Quelle: Uwe Dillenberg

Wennigser Mark. Die Schleifbachhütte am Kammweg zwischen der Wennigser Mark und Egestorf hatte am Morgen gegen 7.30 Uhr aus noch nicht bekannten Gründen Feuer gefangen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Freizeitunterkunft der Region Hannover bereits komplett in Flammen.

Die Schleifbachhütte am Kammweg zwischen Wennigser Mark und Egestorf hat aus noch nicht bekannten Gründen Feuer gefangen.

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Laut Einsatzleiter Thorsten Schmedes von der Ortsfeuerwehr Wennigser Mark hatten sich diesem Zeitpunkt die sieben Übernachtungsgäste von der DLRG Seelze bereits unverletzt ins Freie gerettet. Sie waren vom Knistern des brennenden Holzes geweckt worden und sofort in den Wald geflohen. Anschließend waren der Hüttenwart aus Kirchdorf und die Feuerwehr alarmiert worden.

Für die insgesamt 85 Einsatzkräfte aus fünf Ortsfeuerwehren bestand jedoch keine Chance, die Holzhütte zu retten. Trotz des Großaufgebots von insgesamt neun Einsatz- und Löschfahrzeugen war der Einsatz laut Ortsbrandmeister Schmedes erst nach etwa viereinhalb Stunden beendet - inklusive Kontrolle verbliebener Glutnester.

Zuvor hatte die Feuerwehr einen Pendelverkehr eingerichtet, um die Löschfahrzeuge an den Hydranten der Gerätehäuser in Egestorf und der Wennigser Mark immer wieder mit neuem Löschwasser aufzutanken. Trotzden sei die Hütte bis auf die Grundmauern vollständig nieder gebrannt, so Schmedes. Während des Einsatzes hatten die Feuerwehrtrupps auch mehrere Gasflaschen aus dem gemauerten Keller der Unterkunft ins Freie gebracht. Eine Explosionsgefahr habe jedoch zu keinem Zeitpunkt bestanden, sagte Schmedes.

Über die Brandursache wird unterdessen nach den ersten Untersuchungen weiter gerätselt. Die Brandermittler der Kriminalpolizei aus Hannover werden den Brandort laut Ortsbrandmeister noch weiter sorgfältig untersuchen. Für die Einsatzleitung der Feuerwehr sind aber nach derzeitigen Erkenntnissen sowohl Brandstiftung als auch elektrische Ursachen unwahrscheinlich. Auch zur Schadenshöhe konnte die Feuerwehr bislang keine exakten Angaben machen.

Die Schleifbachhütte ist eine ehemalige Bergarbeiterunterkunft mitten im Deister, die in den Sechszigerjahren zu einer Unterkunft für Jugendgruppen umgebaut wurde. Der Freizeitstandort ist im Besitz der Region Hannover.

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Fotostrecke Wennigsen: Über Ursache des Hüttenbrands wird gerätselt

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Von Ingo Rodriguez und Kerstin Siegmund

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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