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Schon wieder schließen in Bredenbeck zwei Läden

Bredenbeck Schon wieder schließen in Bredenbeck zwei Läden

Zwei neue Geschäftsaufgaben: In Bredenbeck haben die Bemühungen, das Nahversorgungsangebot des Dorfes auszubauen einen herben Dämpfer erhalten. Im NP-Supermarkt stellt der Fleischereibetrieb Wurstbasar nur neun Monate nach der Erföffnung den Betrieb wieder ein. Der benachbarte Schreibwarenladen schließt im Juli.

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Zwei Läden weniger: Im Bredenbecker Dorfzentrum an der Deisterstraße informiert Wurstbasar vor dem NP-Markt auf einem Angebotsschild über die bevorstehende Schließung. Auch der benachbarte Schreibwarenladen (links) wird vom Inhaber aufgegeben.

Quelle: Ingo Rodriguez

Bredenbeck. Am Sonnabend ist bereits Verkaufsschluss. Nach der viel beachteten Eröffnung der Wurstbasar-Filiale im vergangenen Juni verlässt der Fleischereibetrieb mit Firmensitz in Empelde den NP-Markt in Bredenbeck schon wieder. Morgen wird es dort an der Fleisch- und Wursttheke im hinteren Bereich des Supermarktes bereits keine frischen Waren mehr geben.

Über die Gründe für das kurze Gastspiel an der Deisterstraße kann derzeit nur spekuliert werden. Bei Wurstbasar ist die Geschäftsführung im Urlaub und für eine Stellungnahme vorübergehend nicht zu erreichen. Auch beim Edeka-Konzern – zu dem NP gehört – sind keine Gründe für den überraschenden Ausstieg des Untermieters bekannt. Ortsbürgermeister Hans-Heinrich Warnecke weiß nur: „Der Fleischverkauf soll gut gelaufen sein, und die Kunden waren auch zufrieden.“

Warnecke war im vergangenen Jahr nach dem altersbedingten Rückzug der Dorffleischerei Imke mit vielen Gesprächen an der Nachfolgelösung mit Wurstbasar beteiligt. Er war von Dorfbewohnern über die Schließung unterrichtet worden. Zuvor hatte Wurstbasar die Filialaufgabe auf einem Angebotsschild angekündigt.

Nicht ausschlaggebend sind laut Edeka die langwierigen Verhandlungen mit dem Immobilienbesitzern über eine seit Jahren geplante Erweiterung des Supermarktes. „Wir wollen den Laden weiterhin vergrößern, und die Gespräche laufen gut“, sagt die Sprecherin Alexandra Antonatus. Der Konzern will nach den Wurstbasar-Ausstieg für die NP-Kunden in Selbstbdienungstheken als Ersatz verpackte Wurst- und Fleischwaren in Markenqualität vom eigenen Fleischwerk Bauerngut in Bückeburg anbieten. Für viele Kunden ist das nicht genug: „Mett schmeckt nur frisch“, sagt ein Mann enttäuscht.

Und es zeichnet sich auch noch ein Leerstand ab: Im Juli gehen im benachbarten Schreibwaren- und Tabakladen an der Deisterstraße die Lichter aus. Das Geschäft werde aus Krankheitsgründen aufgegeben, teilt die Inhaberin auf einem Zettel am Eingang mit.

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