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Geheimnisvoller Mord im Wald

Wennigsen/Springe Geheimnisvoller Mord im Wald

Im Jagdschloss Springe ist der Mord an einem königlichen Hofjäger aus Wennigsen Bestandteil einer Ausstellung über Wilderei früher und heute.

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Das Grab des Hofjägers Eduard Elten befindet sich auf dem Friedhof in Wennigsen.

Quelle: Michael Hemme Archiv

Wennigsen/Springe. Sie werden verehrt als Helden, sie verkörpern die Liebe zur Natur und zur Jagd. Die Rede ist von Wilderern. Gleichzeitig sind sie Verbrecher und jagen Tiere, die vom Aussterben bedroht sind. Diesem Thema widmet sich die Sonderausstellung „(Wild)erer - von Volkshelden und Verbrechern“ im Jagdschloss Springe.

Dabei spielt nicht nur die internationale Wilderei von Elefantenzähnen und Nashörnern eine Rolle, sondern auch ein geheimnisvoller Mord, der sich vor 180 Jahren ereignete. Der königliche Hofjäger Eduard Elten soll im Deister von einem Wilddieb erschossen worden sein. Nachdem der Wilddieb den Jäger ermordet hatte, streckten seine Jagdgenossen diesen mit einem gezielten Schuss nieder. Für Elten ist im Deister ein Denkmal errichtet worden. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof an der Sorsumer Straße in Wennigsen.

Die Sonderausstellung "Wilderer" ist bis zum 18. November im Jagdschloss Springe zu sehen. Geöffnet istdienstags bis freitags von 10 bis 16 Uhr möglich, im Oktober zusätzlich am Sonnabend und Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro, für Kinder ab drei Jahre 1,50 Euro.

(mit Saskia Helmbrecht)

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Der mysteriöse Mord an dem königlichen Hofjäger ist nicht nur Bestandteil einer Ausstellung über Wilderei, sondern war auch Thema einer Theaterführung.

Quelle: Lisa Malecha (Archiv)
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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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