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Große Nachfrage nach Restmüllsäcken

Wennigsen Große Nachfrage nach Restmüllsäcken

Die Müllsackaktion des Sozialen Kaufhauses kommt sehr gut an: Seit Anfang September haben Spender überzählige Restmüllsäcke mit einem Volumen von 12000 Litern abgegeben. Die Nachfrage ist jedoch weitaus größer - inzwischen gibt es sogar eine Warteliste.

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Barbara Gehler, Jason (3) und Heiko Molitor nehmen im Sozialen Kaufhaus weiterhin Müllsack-Spenden entgegen und geben diese an Kunden weiter.

Quelle: Carsten Fricke

Wennigsen. "Wir hätten die vierfache Menge abgeben können", sagt Sven Gerlach, Geschäftsführer der Domäne Wennigsen, die das Soziale Kaufhaus betreibt. Das Interesse sei noch größer als vor einem Jahr.

Viele Bürger hätten offenbar auf den Start der Aktion gewartet, betont Initiator und FDP-Ratsherr Hans-Jürgen Herr. Sie seien verzweifelt auf der Suche nach Restmüllsäcken und könnten sich auf einfachem Weg keine zusätzlichen Säcke bei der Abfallwirtschaft Region Hannover (Aha) beschaffen. "Einfach welche kaufen geht nicht. Mieter können nicht einmal dauerhaft erhöhten Bedarf bei Aha anmelden - das muss der Vermieter tun", bemängelt Herr.

Seiner Meinung nach ist das System unflexibel und nicht bedarfsgerecht. "Wenn Bürger bei der Lösung alltäglicher Probleme so vorgeführt werden, muss man sich nicht wundern, wenn sie in ihrer Not Müll auf unzulässige Weise entsorgen", sagt Herr.

Um dies zu vermeiden, ruft er die Wennigser dazu auf, weiterhin überzählige Restmüllsäcke im Sozialen Kaufhaus abzugeben. "Es müssen nicht immer ganze Rollen sein", erläutert er. Darüber hinaus nehmen die Kaufhaus-Mitarbeiter auch vorhandene Wertmarken für die Müllsäcke entgegen, um diese auf den Wertstoffhöfen einzulösen.

Kunden mit Bedarf an Restmüllsäcken bitten Herr und Gerlach allerdings um eine Spende. Pro Rolle erwarten sie 15 Euro. Für einzelne Säcke sollten mindestens ein Euro pro 20-Liter-Sack und 1,50 Euro pro 32,5-Liter-Sack gespendet werden. Das Geld kommt dem Sozialen Kaufhaus zugute.

Von Carsten Fricke

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