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In Bredenbeck droht "Katzenexplosion"

Bredenbeck In Bredenbeck droht "Katzenexplosion"

Weil in Bredenbeck ein sehr umtriebiger, nicht kastrierter Kater unterwegs ist, suchen der Tierschutzverein und die Gemeinde händeringend nach einer streunenden Katze. Das Tier soll eingefangen und kastriert werden - um eine "Katzenexplosion" zu verhindern.

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Damit in Bredenbeck demnächst nicht so viele wilde Katzen wie auf diesem Foto unterwegs sind, bittet der Tierschutzverein um Unterstützung.

Quelle: Yosuke Kushima

Bredenbeck. Die Aktion ist aufwendig: Mit 200 Postwurfsendungen und zahlreichen Telefonaten sind die Ehrenamtlichen des Tierschutzvereins Barsinghausen in Bredenbeck auf der Suche nach einer Katze, die möglicherweise vier Jungen bei sich hat. Das Tier ist eine so genannte Schildpattkatze mit einem dreifarbigen, rötlich-beige-bräunlichen Fell.

"Die Katze ist sehr dünn und hat riesengroße Ohren", sagt Karin Barnstorf, die sich für den Tierschutzverein in Bredenbeck um streunende Katzen kümmert. Anwohner aus dem Wohngebiet Nelken-, Tulpen- und Lilienstraße, Im Felde berichteten ihr, dass sie das Tier mit dem auffälligen Äußeren gesehen haben. Aber auch in der Lavesstraße und am Klosterkamp wurde das Tier bereits gesichtet.

Die gesuchte Katze hat vier Jungtiere bei sich, die etwa drei Monate alt sind. Drei Jungen haben schwarzweißes Fell, das vierte ist komplett schwarz. "Die Jungen sind aber auch schon allein gesehen worden", sagt die Bredenbeckerin.

Der Verein hat seine Suchaktion in Absprache mit dem Ordnungsamt der Gemeinde gestartet. Der Grund dafür ist so simpel wie notwendig. "Wir müssen das Tier so schnell wie möglich einfangen und kastrieren lassen, damit sie nicht erneut trächtig wird", sagt Barnstorf. In Bredenbeck sei ein nicht kastrierter Kater für den zahlreichen, unerwünschten Katzennachwuchs verantwortlich. "Wir müssen handeln, sonst droht hier eine Katzenexplosion", sagt die Tierschützerin.

Hinweise nimmt der Tierschutzverein unter der Telefonnummer (0700) 0100 2216 (Festnetzgebühr) entgegen.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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