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Musik verbindet Nationalitäten

Wennigsen Musik verbindet Nationalitäten

43 Jungen und Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund haben im Wennigser Kinder- und Jugendhaus gemeinsam musiziert. Das Motto des Workshops: "Musik verbindet".

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Kurt Klose (stehend) dirigiert die Kinder beim Trommeln und Singen.

Quelle: Carsten Fricke

Wennigsen. Lautstark ist es  im Gemeindehaus der Marien-Petri-Kirchengemeinde sowie im Kinder- und Jugendhaus Meriba zugegangen: 43 Jungen und Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund waren beim Start des Musikworkshops „Musik verbindet“ dabei und übten sich im Trommeln und Glockenspiel. „Das Kro-ko-dil schnappt zu“, riefen die jüngeren Kinder im Alter von sechs bis acht Jahren bei Kurt Klose, und schlugen direkt danach im passenden Takt auf die Trommeln ein. „Wer jetzt spielt, wo er nur sprechen soll, der muss mich nachher ein Gummibärchen ausgeben“, scherzte der Musikschullehrer, als die Konzentration bei einigen Jungen kurz vor der Pause nachließ. Gleichzeitig übten die älteren Teilnehmer im Gemeindesaal das Spielen auf Klangstäben. „Ich habe erst einmal geguckt, wo die Sprachbarrieren sind und wie die Gruppe zusammenfindet“, sagte Musikschullehrerin Sigrid Strunkeit. Dank zweier Übersetzer konnten aber auch die 28 teilnehmenden Flüchtlingskinder alles leicht verstehen. „Es ist toll, dass so viele Kinder gekommen sind“, sagte Karin Hahnefeld vom Gemeindebeirat. Das für die Teilnehmer kostenlose integrative Musikprojekt der Kirchengemeinde und der Gemeinde Wennigsen ist unter anderem über Spenden eines Benefizabends der Kirche mit Matthias Brodowy und über Zuschüsse der Region Hannover finanziert worden. Hahnefeld plant nicht zuletzt wegen der guten Resonanz schon jetzt eine Fortsetzung. „Wir werden im Oktober und November ein Nachfolgeprojekt anbieten“, sagte sie. Auch ein zusätzlicher Workshop in einem Jahr sei denkbar. Zunächst kommen die Kinder aber noch zwei Mal zum Musizieren zusammen. Zum Abschluss wollen sie ihr Können am Sonnabend, 27. Februar, um 16 Uhr bei einem kleinen Konzert in der Klosterkirche präsentieren.

Von Carsten Fricke

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