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KGS: Junge Union forderteinen Zusatzparkplatz

Wennigsen KGS: Junge Union forderteinen Zusatzparkplatz

Es ist ein tägliches Geduldsspiel: An der Sophie-Scholl-Schule gibt es spätestens seit der Einführung der Oberstufe viel zu wenig Parkplätze. Die Junge Union fordert jetzt einen Zusatzparkplatz.

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Weil an der KGS meist keine freien Parkplätze zu finden sind , will die Junge Union prüfen lassen, ob eine Grünfläche vor der Schule oder der Festplatz als Zusatzparkplätze infrage kommen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigsen. Motorisierte Schüler und Lehrer müssen im ganzen Ort mühsam nach Abstellflächen suchen. Denn: Auch Nebenstraßen sind zugeparkt, und auf einer Wiese vor der KGS ist Parken verboten. Nils Batke weiß, wovon er spricht. Das Vorstandsmitglied der kürzlich wieder gegründeten Jungen Union Wennigsen beschrieb das Parkplatzproblem in der Sitzung am Mittwochabend zwar als Jungpolitiker. Der Sohn des Ausschussvorsitzenden Joachim Batke (CDU) ist aber auch Schüler im 13. Jahrgang der KGS. Und von etlichen Schulkameraden hat er gehört: „Die Parkplätze reichen nicht einmal für alle Lehrer. Es muss dringend eine Verbesserung her“, sagte der junge Christdemokrat zu den Ausschussmitgliedern.

Problematisch ist die aufwendige Parkplatzsuche offenbar vor allem für Schüler, die nicht in Wennigsen wohnen. „Viele von denen bilden wegen des Parkplatzmangels schon Fahrgemeinschaften oder nutzen öffentliche Verkehrsmittel“, sagte Batke. Im Stundenplan gebe es in der Oberstufe regelmäßig mehrere Freistunden am Stück. Mit dem Bus zwischendurch kurz nach Hause zu fahren, lohne sich aber zeitlich nicht. „Also kommen die meisten mit dem Auto, damit sie nicht so lange in der Schule sitzen müssen. Es gibt ja keinen Aufenthaltsraum, da fährt man lieber heim“, beschrieb Batke einen Grund für zusätzliche Autofahrer in der Schülerschaft.

Die Schüler haben laut Batke im Politikleistungskurs bereits Ideen gesammelt. Sie regen an, eine Grünfläche vor der KGS als öffentlichen Zusatzparkplatz auszuweisen. Außerdem sei es möglich, den meist leeren Festplatz in etwa 100 Meter Entfernung als Ausweichfläche zu nutzen. Beide Vorschläge will die Verwaltung prüfen.

Zumindest beim Festplatz seien aber Probleme wegen des fließenden Verkehrs auf der Landesstraße zu befürchten, sagte Peter Brückner von der Gemeindeverwaltung. Bei Festen werde dort aus Sicherheitsgründen immer Tempo 30 angeordnet. „Das lässt sich nicht dauerhaft machen. Es gibt auch kein Licht und keinen sicheren Übergang.“ Immerhin: Offenbar gibt es dort auch kein eindeutiges Parkverbot.

Bei den Ausschussmitgliedern weckte die Junge Union mit ihrem Anliegen Verständnis - vor allem, weil die Parkplatzprobleme inzwischen auch zahlreiche Anliegerstraßen in der näheren Umgebung belasten und zudem auch Lehrer und Anwohner betreffen. Deshalb soll in den politischen Gremien und auf Verwaltungsebene zeitnah eine Lösung gefunden werden.

Jugendbürgermeister Paul Stegemann brachte die einhellige Meinung auf den Punkt: „Wenn man eine Oberstufe einführt, muss man auch die Folgen bedenken.“

Von Ingo Rodriguez

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