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KGS-Umbau: Keine Wand bleibt, wo sie war

Wennigsen KGS-Umbau: Keine Wand bleibt, wo sie war

300 Quadratmeter mehr Platz wird die Kooperative Gesamtschule haben, wenn dieser Umbau abgeschlossen ist: Seit gut acht Wochen sind an der KGS wieder die Bauarbeiter unterwegs. Nachdem die Oberstufe im Dezember den neuen Anbau bezogen hat, wird nun der Verwaltungstrakt erweitert und neu konzipiert.

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Um mehr Platz zu schaffen, wird das Schulgebäude an der Verwaltungstrakt-Seite um mehrere Meter herausgezogen und deutlich vergrößert.

Quelle: Jennifer Krebs

Wennigsen. Der Altbestand ist dort, wo sich im Erdgeschoss die Verwaltung samt Sekretariat befanden, mittlerweile komplett entkernt. Die Sekretärinnen sind für die Zeit der Bauarbeiten auf die andere Gebäudeseite in ein ehemaliges Klassenzimmer neben dem Lehrerzimmer gezogen. Nebenan hat die Direktorin ihr Büro. Der Rest der Schulleitung hat sich für den Übergang im Obergeschoss des neuen Anbaus eingerichtet.

Mit der neuen Situation haben sich alle mehr oder weniger arrangiert. Vom Baulärm bekommt man im hinteren Bereich kaum etwas mit. "So weit es geht, versuchen wir auch, lärmintensive Arbeiten zu bündeln und auf den Nachmittag zu legen", sagt Diplom-Ingenieurin Janina Dornbusch vom Team Hochbau der Gemeinde, die das Projekt betreut.

Außen wie innen erhält die Schule an der Südseite ein völlig neues Gesicht. Keine Wand bleibt, wo sie bisher war. Das geht so einfach, weil "die Wände eh nicht massiv waren, wie bei solchen Gebäuden aus den Siebzigerjahren typisch", sagt Dornbusch. Etwa zwölf Meter wird das Schulgebäude in Richtung Sportplatz vergrößert. Draußen sind die Tiefbauer gerade dabei, neue Schächte zu setzen und Leitungen zu verlegen.

Drinnen wurde bereits begonnen, im Südtrakt die Schülertoiletten komplett zu erneuern. Auch ein behindertengerechtes WC und ein Aufzug werden eingebaut. An der KGS werden mehrere Schüler mit Handicap unterrichtet.

Feurige Experimente:
 Wunderkerzen unter Wasser

Fängt ein Weihnachtsbaum Feuer, steht nach vier Sekunden der ganze Baum in Flammen. Weitere 36 Sekunden später brennt das ganze Zimmer. Bei dem Youtube-Video, das die Feuerwehr den KGS-Schülern zeigt, handelt es sich zwar nur um ein kontrolliertes Experiment, doch was darin zu sehen ist, kann schnell zur Realität werden. "Wir wollen den Umgang mit Feuer nicht verbieten, aber die Gefahren aufzeigen und sensibilisieren", sagt Heinz Pinkowski von der Gemeindefeuerwehr.

Alle fünf Klassen des siebten Jahrgangs werden an den Brandschutztagen geschult. Anschaulich wird ihnen gezeigt, worauf es im Ernstfall ankommt. Verblüffend: Ein Bündel Wunderkerzen brennt auch unter Wasser. Guter Tipp von der Feuerwehr: Gefüllt mit Wasser ist eine Gartenspritze ein prima Feuerlöscher. Zum Ausprobieren im Chemieunterricht: Mit Natron und Zitronensäure lassen sich Teelichter löschen.

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Feuerlöscher Marke Eigenbau: Aus Natron und Zitronensäure stellen Emily (links) und Marie Co2 her.

Quelle: Jennifer Krebs
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