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KGS entlässt ihre ersten Abiturienten

Wennigsen KGS entlässt ihre ersten Abiturienten

Sie gehören zu den ersten Abiturienten der KGS Wennigsen: Für Christopher Wudi und Marvin Schubert ist die Schulzeit nun vorbei. Sie können die Prüfungen und ihre Hausaufgaben hinter sich lassen. Dennoch: "Ich glaube schon, dass man die Schulzeit bald vermisst", sagt Christopher.

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Die Schüler Christopher Wudi (18, links) und und Marvin Schubert (20, rechts) sind zwei der ersten Abiturienten der KGS Wennigsen.

Quelle: Nils Oehlschläger

Wennigsen. Die Schule ist aus – auch für Christopher Wudi und Marvin Schubert. Sie gehören zu den ersten Schülern, die an der KGS Wennigsen ihr Abitur gemacht haben. „Es war ziemlich stressig“, erinnert sich Marvin an die Wochen, in denen er sich auf die Prüfungen vorbereitet hat. Er und Christopher haben beide den Schwerpunkt auf Gesellschaftswissenschaften gelegt – und daher „viele Daten auswendig lernen“ müssen, sagt der 20-Jährige aus Bennigsen. Doch die Mühe hat sich gelohnt: Morgen werden die etwa 60 Schüler in der Klosterkirche aus der Schulzeit entlassen.

Eine Skulptur, ein Bild oder eine Leinwand mit Unterschriften, die an die ersten Abiturienten der Schule erinnern, werde der Jahrgang nicht hinterlassen, erzählen die Schüler. Generell habe es keine große Rolle gespielt, dass sie die ersten Absolventen seien, denen die KGS Wennigsen ein Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife ausstellt. Aber: „Die Lehrer waren, glaube ich, ein wenig aufgeregt“, sagt Marvin. Am Ende zählt jedoch in erster Linie eines: „Hauptsache, man hat das Abi“, sagt Christopher. Nun genießen die beiden erst einmal ihre Freizeit.

Auch wenn die gemeinsame Zeit nicht in einer Abifahrt mündete, habe man viel gefeiert, erzählen die Jungs. Besonders ein Abend während während der Mottowoche wird ihnen im Gedächtnis bleiben: Eine Party im Vereinsheim der Kleingärtner am Klostergrund habe bis in die Morgenstunden gedauert. Anschließend sei man geschlossen zum Unterricht gegangen. Aber nun ist Schluss.

„Ein Lebensabschnitt, der für uns bestimmend war, endet jetzt“, sagt Christopher. „Manche Freunde sieht man vielleicht nicht wieder“, ergänzt Marvin. Er sei mit allen Mitschülern gut klargekommen, resümiert er. Nun warten Studium und Beruf auf die Abiturienten. Ob sie sich darauf freuen? Grundsätzlich ja, sagt Christopher. „Aber ich glaube schon, dass man die Schulzeit bald vermisst.“

Von Nils Oehlschläger

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