Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Kinderbecken wird zur Großbaustelle

Wennigsen Kinderbecken wird zur Großbaustelle

Nur wenige Wochen nach dem Ende der Badesaison laufen im Wasserpark Wennigsen die Vorbereitungen für den nächsten Sommer schon wieder auf Hochtouren. Die großangelegte Sanierung des Untergrunds im Kinderbecken hat bereits begonnen. Geschätzte Gesamtkosten: Rund 55 000 Euro.

Voriger Artikel
Wasserpark wird zum Hochsicherheitstrakt
Nächster Artikel
Neue Sprechstunde für besorgte Eltern

Die Vorsitzende Sigrid Röhrbein und Schwimmmeister Hartwig Hudasch werfen einen Blick in den neuen Belüftungsschacht, über den mithilfe von Schlauchdrainagen entstehende Gase aus dem neuen Boden entweichen sollen. Derzeit werden die Ränder des Kinderbeckens (siehe Bildergalerie) für die Befestigung der neuen Folie vorbereitet.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigsen. Für den Vorstand des Wasserpark-Trägervereins ist es inzwischen zur Normalität geworden: „Nach der Sommersaison ist vor der Nächsten“ – so lautet Jahr für Jahr die Devise bei den Machern des Naturbads am Bröhnweg.

In diesem Jahr ist das Kinderbecken von den alljährlichen Instandhaltungsmaßnahmen betroffen. „Wir saugen zurzeit noch die verbliebenen Wasserreste aus den Senken“, sagt Schwimmmeister Hartwig Hudasch. Rund 55 000 Euro investiert die Gemeinde Wennigsen, um mit der Sanierung des Bodens im Kinderbecken die Sicherheit zu erhöhen und das Planschen besucherfreundlicher zu gestalten. Das Problem: In der Kiesschicht wurde zuletzt bei Betrieb viel Schlamm aufgewirbelt, so dass im trüben Wasser die Badeaufsicht erschwert wurde. Außerdem hatten die groben Kieselsteine bei Badegästen im flachen Wasser auch immer wieder Schmerzen an den Füßen verursacht.

Ein neuer Boden soll beide Probleme beheben. „Der neue Belag wurde in diesem Sommer im Nichtschwimmerbereich des tiefen Beckens getestet und hat dort für erkennbar mehr Betrieb gesorgt“, sagt Hudasch. Die Trägervereinsvorsitzende Sigrid Röhrbein erläutert noch einmal das von Schwimmbadbauern geplante Verfahren: „An den Rändern wird eine Spezialfolie befestigt. Dann wird die Kiesschicht begradigt und mit Beton überzogen. Anschließend wird der Boden mit der Folie versiegelt und mit rutschhemmendem Sand überzogen.“

Unklar ist noch der genaue Zeitplan. „Bei Minusgeraden muss als Frostschutz Wasser im Becken sein, um den Druck im Erdreich an den Beckenwänden auszugleichen“, sagt Hudasch. Die Konsequenz: „Entweder ist die Sanierung vorher komplett fertig, oder der größte Teil muss im nächsten Jahr gemacht werden“, so Hudasch. Er verspürt deshalb leichten Zeitdruck: Die nächste Naturbadsaison soll laut Trägerverein am 7. Mai 2017 beginnen. „Davor brauchen wir aber noch vier Wochen Vorlauf, damit die biologische Wasserfilterung aktiv ist“, sagt Hudasch.

Einen dicken Strich hat der Vereinsvorstand unter die vergangene Saison gesetzt: Das gute Septemberwetter habe die Bilanz gerettet, sagt die Vorsitzende Röhrbein. Etwa 16 500 Badegäste seien insgesamt registriert worden – rund 3000 mehr als im Vorjahr.

doc6rvhgr29n3m12ap3t959

Fotostrecke Wennigsen: Kinderbecken wird zur Großbaustelle

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6smpw4f14c31f5e43er2
Weihnachtsmarkt ist wieder ein Familienfest

Fotostrecke Wennigsen: Weihnachtsmarkt ist wieder ein Familienfest

Ihr Kontakt zur Redaktion

Jennifer Krebs:
Telefon: 05108 642 - 117
E-Mail: jennifer.krebs@haz.de