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Kita-Politik: Meineke sauer über Schlingerkurs

Wennigsen Kita-Politik: Meineke sauer über Schlingerkurs

Wennigsen will sich an der gemeinsamen Resolution der Städte und Gemeinden zur Kinderbetreuung beteiligen. Bürgermeister Christoph Meineke ist sauer über den Schlingerkurs des Landes.

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Erst hü, dann wieder hott: Das Land will die Zuschüsse für den Krippenausbau nun vorerst doch nicht kürzen. Bürgermeister Christoph Meineke ist verärgert über diesen Schlingerkurs des Landes.

Quelle: Daniel Karmann

Wennigsen. Das Land ist zurück gerudert und will die Zuschüsse für den Ausbau von Krippenplätzen nun vorerst doch nicht kürzen. Von Erleichterung will der Wennigser Verwaltungschef dennoch nicht sprechen und reagiert ziemlich verärgert. Verbitterung treffe es eher, sagt Meineke. Verbitterung darüber, wie das Land mit den Kommunen umgehe. Dieses ewige Hin und Her in der Kita-Politik verunsichere alle Beteiligten, sagt er. Die Träger gingen finanziell in Vorleistung und bräuchten Verbindlichkeiten.

Die Gemeindeverwaltung ist aktuell in Verhandlungen mit der Kreissiedlung und der AWO über einen Erweiterungsbau für die Deisterspatzen im Langen Feld für das Kita-Jahr 2018/2019. Die Erweiterung der Märker Strolche soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Auch durch eine Kürzung wären keine Projekte gefährdet gewesen, weil die Anträge bereits gestellt sind. 

Zurzeit gibt es 85 Krippenplätze in ganz Wennigsen und zwölf Tagesmütter betreuen rund 50 Kinder. Durch den Rechtsanspruch wächst der Handlungsdruck der Kommune. In Wennigsen gibt es immer mehr Kinder. Viele Familien haben zwei oder sogar drei Kinder - "ein Trend in Wennigsen", sagt Meineke. Der Zuschuss für Hort, Kita und Krippen liegt inzwischen bei 3,4 Millionen Euro in Wennigsen, weil es nur 20 Prozent der Personalkosten vom Land zurückgibt, bei den Krippen immerhin 50 Prozent. Die Verwaltung wollte die Kindergartengebühren erhöhen, doch das lehnte der Rat der Gemeinde ab.

Die Vergabe der Plätze fürs nächste Kindergartenjahr ist noch nicht vollständig abgeschlossen, da erst im Mai feststeht, ob Kann-Kinder eingeschult werden oder ob Kinder aus den Kindergärten vom Schulbesuch zurückgestellt werden und somit noch ein Jahr länger in der Kita bleiben. Danach erfolgt auch die Kindertagesstättenbedarfsplanung, die im Fachausschuss öffentlich vorgestellt wird. "Im Kindergarten und im Krippenbereich wird es eng, gleichwohl hoffen wir, dass die Nachfrage erfüllt werden kann", sagt die zuständige Fachbereichsleiterin Barbara Zunker.

Bei den Hort-Plätzen in Wennigsen konnte hingegen nicht allen Eltern eine Zusage erteilt werden - 20 Plätze fehlen. Neben dem Hort gibt es noch eine Schulkindbetreuung in der Kinderkantine der Kirche, im Vogelnest und im Kindergarten Bullerbü. Alles in allem stehen 180 Plätze in der Schulkindbetreuung zur Verfügung. Da es im Hort Bredenbeck-Holtensen noch freie Plätze gibt, wurde den Wennigser Eltern angeboten, ob sie ihr Kind nicht dorthin schicken wollen.

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