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Kleiderkammer: Der Keller wäre ein Anfang

Wennigsen Kleiderkammer: Der Keller wäre ein Anfang

Eigentlich hatte sich der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM) das ganze Projekt etwas einfacher vorgestellt. Wennigsen soll eine Kleiderkammer für Flüchtlinge und Bedürftige bekommen, und das so schnell wie möglich. Doch die Gemeinde kann keine Räume zur Verfügung stellen.

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Wennigsen soll eine Kleiderkammer bekommen, die Frage ist nur, wo.

Quelle: Rainer Surrey

Wennigsen. Mindestens 100 Quadratmeter groß sollten die Räume sein, trocken und möglichst kostenlos. Es gibt schon Helfer für die Kleiderkammer und Spenden. "Wir sind auf stand by", sagte Jan-Eric Bothe vom CVJM im Sozialausschuss. Nur nach geeigneten Räumlichkeiten sucht der Verein seit einem Vierteljahr vergeblich, weil die Gemeinde inzwischen auch die Räume in der neuen Gemeinschaftsunterkunft an der Max-Planck-Straße, die für die Kleiderkammer in Aussicht gestellt worden waren, für die Flüchtlinge selbst braucht.

Die Kleider will der Verein für 50 Cent oder einen Euro abgeben, das Geld soll der Flüchtlingshilfe zugute kommen. Integrationsbeauftragte Hacer Kirli bat darum, sich vielleicht mit dem sozialen Kaufhaus abzusprechen. Kleiderkammer und Sozialkaufhaus hätten das gleiche Klientel.

Eine Übergangslösung könnte der ausgebaute Keller in dem Haus an der Runde Straße sein, das die Gemeinde von der Klosterkammer für die Unterbringung von Flüchtlingen angemietet hat. "Dann könnten wir zumindest starten", sagt Bothe.

Ansehen will sich der CVJM auch den Keller in dem gemeindeeigenen Haus an der Hirtenstraße, das ehemalige Restaurant Terra Mia an der Hauptstraße und die Bäckerei Siehndel , die im April schließt. Diese Räume müssten aber angemietet werden. Für den CVJM grundsätzlich kein Hindernis, "mit ein bisschen Unterstützung seitens der Gemeinde", sagte Bothe. Eine Finanzierung der Kleiderkammer in welcher Form auch immer schließt Fachbereichsleiterin Barbara Zunker, weil freiwillige Aufgabe, allerdings aus.

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