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Klostergrund geht in die nächste Runde

Wennigsen Klostergrund geht in die nächste Runde

Am Donnerstagabend soll das Wohngebiet Klostergrund, das seit Jahrzehnten größe Bauvorhaben in Wennigsen, eine entscheidende Hürde nehmen. Die Ratspolitiker stimmen über Verträge der Gemeinde mit der Klosterkammer als Landeigentümer und mit dem Investor ab

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Auf dieser Fläche soll Wennigsens großes Baugebiet entstehen. Der Baubeginn rückt näher.p

Quelle: Kerstin Siegmund

Wennigsen. Jetzt geht es voran im Klostergrund: Für ein Baugebiet an der Degerser Straße mit rund 150 Wohneinheiten schafft die Gemeinde das Baurecht, muss aber erst einmal alte Verträge zwischen der Klosterkammer und der Gemeinde aufheben. Das soll heute Abend in einer gemeinsamen Sitzung des Bau- und des Haushaltsausschusses geschehen.
In derselben Sitzung sollen auch die neuen Verträge beschlossen werden, laut Bürgermeister Christoph Meineke insgesamt sieben verschiedene. Dazu gehören ein städtebaulicher und ein Erschließungsvertrag und Verträge über die Ausgleichsflächen für die Bebauung des Klostergrunds.
Wegen der komplizierten Rechtssituation aus der Vorgeschichte des Baugebiets hat die Gemeindeverwaltung den renommierten Verwaltungsrechler Dr. Christian von Waldthausen aus Hannover beauftragt, die juristischen Grundlagen zu erarbeiten. Er will heute Abend die neuen Verträge in der öffentlichen Sitzung erläutern.
Das Baugebiet Klostergrund hat eine lange Vorgeschichte. Dafür schlossen Klosterkammer und Gemeinde Ende 2008 erstmals Verträge. Damals wurde sogar ein Architektenwettbewerb ausgelobt mit dem Ziel, 120 Wohneinheiten und ein hochwertiges städtebauliches Konzept zu schaffen.
Diese Pläne sind längst hinfällig. Die Klosterkammer wollte das Areal nicht mehr selbst erschließen. Mittlerweile verkaufte die Kammer das Gelände an den Investor Ideal Wohnen aus Köln. Auf diese Weise können nun in Wennigsen Wohnbauflächen ohne Erbbaurecht entstehen – eher eine Seltenheit in der Kommune.
Der Kölner Investor will das rund 35 000 Quadratmeter große Gelände zwischen Bahntrasse und Gottlieb-Daimler-Straße erschließen, vermarkten und in seiner Regie auch die Häuser bauen lassen. In der Sitzung heute Abend beraten die Fraktionen auch über einen Gestaltungsleitfaden für das Baugebiet. Demnach sollen in der neuen Wohnsiedlung klassische Geschosswohnungen ebenso entstehen wie besondere Wohnformen für Baugemeinschaften oder Einzel-, Doppel-, Reihen- und Kettenhäuser, aber auch Gartenhofhäuser mit Flachdächern sollen erlaubt sein.
Die gemeinsame Sitzung des Bau- und des Haushaltsausschusses beginnt am Donnerstag um 18.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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