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Klostergrund soll bunt werden

Wennigsen Klostergrund soll bunt werden

Wennigens größtes Neubaugebiet nimmt Formen an. Die Architekten Jens-Uwe Seyfarth und Andreas Meyer sowie ein Investor aus Köln wollen auf dem Areal an der Degerser Straße 140 bis 150 Wohneinheiten errichten. Dort sind nicht nur Eigenheime, sondern auch Mehrfamilienhäuser geplant.

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So sieht der Aufteilungsplan für den Klostergrund aus.

Quelle: Architekt Jens-Uwe Seyfarth

Wennigsen. Wohnraum für Singles, Familien, Senioren mit einer lebendigen, nachhaltigen Architektur wollen die Planer auf dem Grund der Klosterkammer schaffen. „Wir planen ein buntes Quartier auf der Grundlage des bestehenden Bebauungsplanes“, sagte Architekt Andreas Meyer. Mit seinem Kollegen Jens-Uwe Seyfarth, ebenfalls ein Wennigser, will er Einfamilienhäuser, Reihenhäuser, Doppelhäuser und in der Mitte des mehr als 35 000 Quadratmeter großen Areals dreigeschossige Mehrfamilienhäuser errichten.

Die Vermarktung übernimmt der Investor Ideal Wohnen. Das berichtete Geschäftsführer Ulf-Harald Koepke am Donnerstagabend in der Sitzung des Bauausschusses im Rathaus. Dort hörten nicht nur die Kommunalpolitiker, sondern auch etliche Bürger aufmerksam zu. Die Wohnungen werden dringend gebraucht. Das betonte nicht nur Bürgermeister Christoph Meineke. „Bei mir fragen ständig Leute nach, wann es denn endlich los geht mit dem Bauen“, sagte AnSo dreas Meyer.

Er und seine Kollegen streben in Wennigsens neuem Wohnquartier nicht nur eine soziale Durchmischung mit kleinen und großen Grundstücken sowie Miet- und Eigentumswohnungen in unterschiedlichen Größen, sondern auch eine abwechslungsreiche Aufteilung an. Zwischen den Häusern sollen kleine Plätze zum Verweilen und Spielen angelegt werden. Auf Wunsch können sogar Gebäude mit Flachdach errichtet werden.

Ein begrünter Wall soll das Gebiet zur S-Bahntrasse hin abschirmen. Der Wall wird aus dem Oberboden des Klostergrundes geformt. Das Erdreich muss 15 Zentimeter tief abgetragen werden, weil es leicht asbesthaltiges Material enthält, und im Wall verkapselt werden. „Den Sanierungsplan hat die Region Hannover bereits genehmigt“, sagte Ulf-Harald Koepke.

Was fehlt, ist ein Termin für den Baubeginn. Dieser ist abhängig von verschiedenen Verträgen, mit denen sich die Gemeinde juristisch absichern will. „Sieben Einzelverträge müssen geschlossen werden“, sagte der Bürgermeister. „Wir befinden uns im Endspurt. In der Sommerpause des Rates sollen die Verträge abschließend ausgearbeitet werden.“

In Wennigsen sollen auch 110 Mietwohnungen entstehen – auf einem 15 000 Quadratmeter großen Grundstücke der Klosterkammer am Friedhof mit der Flurbezeichnung „Kleines Lutterfeld“. Weitere Baugebiete sind für Degersen an der Kampstraße/Niedernfeldstraße sowie am Nordostrand von Degersen vorgesehen. Das haben die Fraktionen einvernehmlich im Bauausschuss vorgeschlagen.

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Uwe-Jens Seyfahrth (von links), Andreas Meyer und Investor Ulf-Harald Koepke stellen die Pläne vor.

Quelle: Kerstin Siegmund
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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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