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Kommt Skateanlage im Herbst oder 2018?

Wennigsen Kommt Skateanlage im Herbst oder 2018?

Klappt es bis zum Herbst oder geht es erst 2018 mit dem Bau der Skateranlage neben dem Elan-Parkplatz am Bröhnweg los? "Derzeit laufen noch die Hamster- und Feldlerchen-Kartierungen", sagt Wennigsens stellvertretender Baufachbereichsleiter Marius Reinecke.

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Auf dieser Wiese der Gemeinde soll die Skateranlage entstehen.

Quelle: Björn Franz

Wennigsen. Der erste Termin sei im März gewesen, seitdem gebe es monatliche Erhebungen. Die letzte Kartierung soll nach der Ernte im August durchgeführt werden. "Wir hoffen, dass Anfang September der Gemeinde der Bericht vorliegt - dann muss ihn nur noch die Region akzeptieren", sagt Reinecke. Im Rahmen der Baulandplanung hatte die Gemeinde bereits einmal ein Gutachten vorgelegt, das aber die Region nicht anerkannte. Sobald dies nun geschehen sei, "werden wir die Planungen gemeinsam mit der Skatergruppe und dem Ingenieurbüro beginnen", kündigt der Verwaltungsmitarbeiter an. Das Büro stehe Gewehr bei Fuß. Bei den späteren Grabungen würden sich dann auch noch die Archäologen die Fläche ansehen.

Wer Geld zur Verfügung stellen soll, bestimmt wohl auch die Bedingungen: Die Untere Naturschutzbehörde der Region machte die vorherige Feldhamsterkartierung für den Bau der Skateranlage zur Bedingung. "2016 wurde mit dem beauftragten Gutachter der Radius abgestimmt und, dass im Frühjahr und Sommer 2017 kartiert werden soll", sagt Regionssprecher Klaus Abelmann.

Die Gesamtkosten für die Skate- und BMX-Anlage schätzt die Gemeindeverwaltung auf 130.000 Euro. Die Region hat bereits einen Zuschuss von fast 50.000 Euro gewährt, weil sie darin eine Aufwertung des Erlebnisbereichs am Bröhnweg sieht. Dieser verbindet den S-Bahnhaltepunkt Wennigsen mit dem Deisterrand und schafft laut Region einen abwechslungsreichen Zugang zum Erholungsgebiet Deister. Die Fördermittel kommen aus dem Topf für Naherholung. Auf weitere Fördertöpfe von anderer Seite kann die Gemeinde nicht zurückgreifen.

Die Jugendlichen in Wennigsen warten schon lange darauf, dass die Skateranlage endlich kommt. Die Idee war bereits vor mehr als zehn Jahren im Jugendparlament entstanden, seit Sommer 2013 treiben die Jugendlichen die Pläne konkret voran. Wennigsens Wirtschaftsförderer Christian Mainka unterstützt das Jugendparlament dabei, öffentliche Fördermittel einzuwerben. Das Jugendparlament hilft bei der Finanzierung der Skateranlage selbst mit und hat schon mehrere Spendenpartys veranstaltet und Kekse verkauft. Das Spendenbarometer auf der Internetseite des Jugendparlaments steht aktuell bei 1111 Euro. Um noch mehr Werbung zu machen, wird momentan der Spendenflyer des letzten Jugendparlaments fertiggestellt. Der ehemalige Jugendparlamentarier Dominik Zieb will sich darum kümmern, den Flyer zu verteilen.

Gesucht: Ein Name für die Skateranlage

Flotte Karotte, Rollercoaster oder doch lieber Running Sushi? Auf seiner Party im Februar hatte das Wennigser Jugendparlament um Vorschläge für die Skateanlage am Bröhnweg gebeten. "Denn wenn alles glatt geht, ist im Herbst endlich, endlich, endlich Baubeginn", hofft Jugendpfleger Christoph Knoke. Jugendvertreter Cornelius Theis hat die Vorschläge fürs Jupa aufgeschrieben. Die Liste ist im Internet auf der Seite jugendpflege-wennigsen.de zu finden - und inzwischen haben die ersten Jugendlichen auch schon online darüber abgestimmt, wie die fertige Skateranlage einmal heißen soll.

Die meisten Stimmen gibt es bislang für die Namen "Jonny I" und "skate against hate". Dann kommen "Die 18-Jahres-Geburt" und "Hildegard". Sollte jemand der Meinung sein, dass der ultimativ treffendste Name noch in der Liste fehlt, kann er ihn einfach als neuen Vorschlag in die Kommentare schreiben. Um auf die Abstimmung aufmerksam zu machen, überlegt das Jugendparlament, noch Visitenkarten drucken zu lassen und in den Schulen zu verteilen.

Das Jugendparlament will sich nach den Sommerferien in seiner nächsten Sitzung am 3. August wieder mit der Namensfindung beschäftigen.

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Sportgelände am Bröhnweg: Die Skateranlage würde die Fläche mit Fußballplatz und Wasserpark bereichern.

Quelle: privat
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