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L389: Holtenser wollen Raser bremsen

Holtensen L389: Holtenser wollen Raser bremsen

Rennstrecke Bredenbecker Straße? Tempo 50 ist auf der L389 durch Holtensen maximal erlaubt - doch daran hält sich kaum jemand. Anwohner befürchten, dass etwas passiert und fordern eine Messstelle am Ortseingang.

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Fuß vom Gas: Die Anwohner wollen, dass die Polizei hier auf der Bredenbecker Straße (L389) eine Messstelle einrichtet und das Tempo kontrolliert.

Quelle: Jennifer Krebs

Holtensen. Die Holtenser wollen die Raser auf der Bredenbecker Straße bremsen. Oft sei es auf Höhe der ehemaligen katholischen Kirche schon zu brenzligen Situationen gekommen, berichteten Anwohner am Montag in der Ortsratssitzung. Besonders für die Kinder, die mit dem Rad zur Grundschule nach Bredenbeck wollen, ist diese Stelle gefährlich. Weil am Fahrbahnrand immer viele Autos parken, ist die Straße nicht gut einzusehen.

Bei der Festlegung von Messstellen kann die Gemeinde auf Bürgerwünsche reagieren. Diese Bürgermessstellen können bei der Polizeiinspektion (PI) Garbsen beantragt werden, sagte Ulrike Schubert von der Verwaltung. Grundsätzlich müssen alle Tempomessstellen von der PI genehmigt werden. Sollte tatsächlich herauskommen, dass viele Autofahrer im Ort zu schnell fahren, "könnte aus dieser Bürgermessstelle eine feste Messstelle werden", sagt Schubert.

Vielleicht könnte die Straße verschwenkt werden, um den Verkehr zu bremsen, schlagen die Holtenser vor. Das ist aber wohl nicht drin, sagt das Land, das die L389 sanieren will. Von Bredenbeck bis Linderte soll die Asphaltdecke erneuert werden. Der Radweg werde nur abgefräst und nicht weiter angefasst, sagte Ortsbürgermeister Klaus Kreimeyer. Eine Verkehrsberuhigung in irgendeiner Form sei nicht geplant.

Vom roten Asphalt, um das Tempo zu drosseln, ginge man inzwischen ohnehin wieder weg, sagt Schubert. Dieser Belag nutze sich schnell ab und sei bei Regen spiegelglatt. "Das einzige, was wir hinbekommen können, ist eine Dunkelampel zwischen Osterfeldstraße und Bürgermeister-Meyer-Weg", sagte Kreimeyer. Die Region prüft den Antrag allerdings noch.

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