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Landwirte haben die Entwicklung der Weizen-Kurse im Blick

Börse Landwirte haben die Entwicklung der Weizen-Kurse im Blick

Die Weizenernte ist in vollem Gange: Besorgt blicken die Landwirte im Calenberger Land auf das Wetter – und auf die Entwicklung der Finanzmärkte.

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Quelle: dpa

Die Weizenernte ist in vollem Gange: Besorgt blicken die Landwirte im Calenberger Land auf das Wetter – und auf die Entwicklung der Finanzmärkte.

Die teils heftigen Regenschauer sorgten am Wochenende immer wieder für Unterbrechungen. „Wenn das Korn zu nass ist, müssen wird es später trocknen – und das ist teuer“, sagt Bezirkslandwirt Eckhard Rogge aus Wennigsen.

Bei der Getreideernte hat Rogge neuerdings auch die Börsen im Blick. Als der Aktienindex am Freitag in den Keller rauschte, wurden die Weizenpreise an der Börse ausgesetzt. „Keiner weiß, was wir für den Weizen bekommen“, sagt Rogge. Darüber, dass nun auch mit Agrarprodukten spekuliert werde, kann der Landwirt nur den Kopf schütteln.

„Wir haben erstmals Weizen verkauft, bevor er geerntet wurde“, sagt Rainer Widdel, Geschäftsführer des Agrarhandels Agravis Niedersachsen Süd in Wunstorf-Kolenfeld. Dies habe einigen verlässliche Preise beschert. An den Annahmestellen in Weetzen und Barsinghausen bekamen die Getreidebauern aus dem Calenberger Land zuletzt rund 185 Euro pro Tonne Weizen.

Wer den Platz dazu hat, lagert den Weizen selbst ein und verkauft ihn je nach Preis und Nachfrage „Der Weltmarkt ist auf unseren Höfen angekommen“, sagt Hans-Heinrich Voigts, landwirtschaftlicher Betriebsleiter des Ritterguts Bredenbeck. Insgesamt bezeichnet er die Erntemenge und Qualität als gut.

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