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Lichtanlage soll vor Verletzungen schützen

Wennigsen Lichtanlage soll vor Verletzungen schützen

Am Sportplatz der Sophie-Scholl-Gesamtschule strahlt eine neue Lichtanlage. Sie soll einen größeren Bereich der Laufbahn beleuchten, als es die 20 Jahre alten Vorgänger getan haben. Dies sei nötig, da die Leichtathleten des TSV Wennigsen auch im Winter auf der Außenanlage trainieren müssten, sagt Spartenleiterin Heike Zündorf.

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Die Leichtathleten und Verantwortlichen beim TSV Wennigsen freuen sich über die neue Lichtanlage.

Quelle: Nils Oehlschläger

Wennigsen. Zuvor waren am Dach der an den Sportplatz angrenzenden Sporthalle zwei Scheinwerfer mit einem Leistungsvermögen von etwa 400 Watt angebracht. Diese wurden durch zwei Strahler ersetzt, die mit 30.000 Lumen leistungsstärker seien und auch etwa sechs Meter höher angebracht wurden als ihre Vorgänger, berichtet Zündorf. Ein weiterer Scheinwerfer erhellt zusätzliche die Sprung- und Wurfanlagen.

Konnte bisher nur etwa ein Viertel der Laufbahn beleuchtet werden, seien nun auf der gesamten Strecke die markierten Bahnen zu erkennen, sagt die Spartenleiterin. So könnten die Leichtathleten auch im Winter ohne Risiko auf der Außenanlage trainieren. Das sei nötig, da die Kapazitäten in der Sporthalle derzeit nicht ausreichten, um den Trainingsbedarf der leistungsorientierten Sportler decken zu können, so Zündorf.

Obwohl die neue Lichtanlage den Leichtathleten zusätzliches Training ermögliche, habe man kostenpflichtige Hallenzeiten im Sportleistungszentrum Hannover gebucht, berichtet Heike Zündorf. Dabei würden Kosten von etwa 400 Euro pro Wintersaison entstehen.

Etwa 7500 Euro hätten Anschaffung und Installation der neuen Lichtanlage gekostet, sagt Zündorf. Bei der Finanzierung erhielt die Sparte Unterstützung: Etwa sechzig Prozent habe die Parte aus eigener Tasche gezahlt, ein Viertel der Gesamtsumme sei vom Verein zur Verfügung gestellt worden.

Kaum hat Zündorf ein Problem gelöst, arbeitet sie am nächsten: Eine neue Hochsprunganlage soll her, da die bestehende durch Vandalismusschäden nicht mehr nutzbar sei. Zündorf hofft auch hier auf finanzielle Unterstützung.

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Von Nils Oehlschläger

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