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Lübecker Straße: Kanalvideo zeigt viele Schäden

Argestorf Lübecker Straße: Kanalvideo zeigt viele Schäden

Risse im Beton, eingewachsene Wurzeln und nicht richtig eingebaute Stutzen: Die Videoaufnahmen aus den Regenwasserkanälen in der Lübecker Straße in Argestorf zeigen deutlich, dass das Kanalsystem tatsächlich an vielen Stellen marode ist.

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Christoph von Mengersen von der Interessengemeinschaft (von links), Tiefbauingenieur Armin Breig und Johein Harmeyer erläutern im Ortsrat die Videoaufnahmen aus den Regenwasserkanälen. 

Quelle: Jennifer Krebs

Argestorf. Eine Alternative zur jetzt geplanten Komplettsanierung zumindest im oberen Abschnitt der Lübecker Straße gibt es wohl nicht. Die Regenwasserkanäle, die im Bürgersteig liegen, sind inzwischen über 70 Jahre alt. Und dringt durch Brüche und Risse Erdreich ein, steige die Gefahr, dass der Aufbau nachgibt und einsinkt, sagte Tiefbauingenieur Armin Breig von der Gemeindeverwaltung, der in einer über dreistündigen Sondersitzung des Ortsrates die Kanalvideos erläuterte.

Das beauftragte Ingenieurbüro Keuntje hat die Regenwasserkanäle von Schacht zu Schacht mit der Kamera befahren, genau untersucht und alles protokolliert. Breigs fachliche Einschätzung: Aufgrund der Vielzahl an Schäden rät er davon ab, den Kanal lediglich von innen zu reparieren. Die zu erneuernden Regenwasserkanäle befänden sich ohnehin in den Bereichen, in denen die Straße und der Gehweg erneuert werden müssen.

Ausgetauscht werden müssen in der Lübecker Straße etwa 230 Meter Regenwasserkanal. Die neue Trasse würde aus Polypropylen sein, ein Kunststoff, der wesentlich langlebiger sei als Beton, führte Breig aus. Im unteren Abschnitt der Lübecker Straße - von der Stichstraße Am Brunnen bis hinunter zur L 390 - soll der marode Regenwasserkanal stillgelegt und die Hausanschlüsse bis zum wesentlich neueren, noch keine 40 Jahre alten 500er-Rohr in der Straßenmitte neben dem Schmutzwasserkanal gezogen werden. Hydraulisch wäre das allerdings nur machbar, wenn die beiden Regenrückhaltebecken oberhalb von Argestorf gebaut werden können. Noch hat die Gemeinde nicht mit den Eigentümern der Ackerflächen gesprochen. Ziel ist es, mitunter bis Sommer eine Vorzugsvariante zu erarbeiten für einen Ausbaubeschluss des Rates.

In Zusammenarbeit mit den Bürgern und dem Ortsrat will die Verwaltung "eine für alle wirtschaftliche Lösung erarbeiten", betonte Baufachbereichsleiter Martin Waßermann. Über die Kosten, die auf die Anlieger zukommen, wurde in der Ortsratssitzung noch nicht gesprochen. Ortsrat und Baufachbereich wollen aber zeitnah einen Termin finden für eine weitere Sondersitzung, in der es dann nur ums Geld gehen soll. Zu dieser Sitzung soll ein Jurist soll dazugebeten werden, der die Wennigser Straßenausbausatzung genau darlegt.

Am 30. März ist die Lübecker Straße Thema im Bauausschuss.

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