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Die ersten Flüchtlinge sind eingezogen

Degersen Die ersten Flüchtlinge sind eingezogen

In die neue Unterkunft an der Max-Planck-Straße in Degersen sind die ersten Flüchtlinge eingezogen. Die Einrichtung wird von den Johannitern betrieben und bietet insgesamt für etwa 50 Menschen Platz.

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Die Flüchtlingsfamilie aus dem Irak steht im neuen Familienzimmer, das sie in der Johanniter-Flüchtlingsunterkunft an der Max-Planck-Straße in Degersen bewohnen wird.

Quelle: Johanniter/Stefan Simonsen

Degersen. Die zweijährige Herovin strahlt übers ganze Gesicht. Mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester Lavenia ist das Mädchen vor acht Monaten aus ihrer zerbombten Heimatstadt im Irak geflohen. Zuletzt hatte die junge Familie zusammen mit anderen Flüchtlingen in einer Wohnung gelebt, ohne jede Privatsphäre. Jetzt - in ihrem neuen Zuhause an der Max-Planck-Straße - können die Vier in einem der Familienzimmer endlich wieder ungestört als Familie leben. Die kleinen Appartements besitzen eine eigene Küchenzeile und einen separaten Wohnbereich. Die Tür lässt sich abschließen.

Die Johanniter betreiben die Unterkunft an der Max-Planck-Straße und haben ein Büro im Haus. Sie sind rund um die Uhr Ansprechpartner für die Flüchtlinge. Neben der vierköpfigen Familie aus dem Irak begrüßte das Team aus Sozialarbeitern und der Einrichtungsleiterin Hülya Iri am Mittwoch auch vier alleinlebende Männer aus Georgien und zwei alleinlebende Frauen aus Algerien und dem Kosovo. Mitarbeiter der Gemeinde hatten die Flüchtlinge samt Hab und Gut aus ihren bisherigen Unterkünften abgeholt. Noch bis kurz vor ihrer Ankunft waren die sechs hauptamtlichen Johanniter-Mitarbeiter und die vielen ehrenamtlichen Helfer am Werkeln gewesen, damit in dem ehemaligen Firmengebäude ein freundliches Umfeld entsteht.

Zuallererst gab es eine Einführung in die Hausordnung. In der Flüchtlingsunterkunft gilt ein striktes Alkoholverbot. Weitere Regeln: keine Besucher nach 22 Uhr und keine Fremdübernachtungen. Damit die Flüchtlinge möglichst selbstbestimmt in der Unterkunft leben können, werden sie mit dem Notwendigsten ausgestattet: einfach, aber zweckmäßig. Dazu gehören Handtücher, Geschirr, Besteck, Kochutensilien und Bettdecken.

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