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Meineke weist Kritik des Ortsrates zurück

Bredenbeck Meineke weist Kritik des Ortsrates zurück

Als in keiner Weise nachvollziehbar bezeichnet Bürgermeister Christoph Meineke die Kritik des Ortsrates Bredenbeck an der Gemeindeverwaltung. Wie berichtet, fühlen sich Bredenbecks Politiker bei der Entwicklung des Ortes im Stich gelassen.

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Bürgermeister Christoph Meineke.

Quelle: Robert Lasser

Bredenbeck. In der Ortsratssitzung am Montagabend haben die Bredenbecker der Verwaltung - Bürgermeister Christoph Meineke war verhindert - Desinteresse vorgeworfen. Diese Kritik weist Meineke entschieden zurück. "Vorletzten Freitag haben der neue Ortsbürgermeister und seine neue Stellvertreterin bei mir gesessen und wir sind die weiteren Perspektiven durchgegangen. Da ich nicht persönlich in der Ortsratssitzung erscheinen konnte, hat es genau aus diesem Grund ein Gespräch gegeben", sagt er.

Laut Meineke ist die Entwicklungsstudie im Bredenbecker Ortsrat ausführlich vorgestellt worden. "Seitdem fehlte aber die Rückmeldung des Ortsrates. Eine klare Beschlussempfehlung ist immer wieder verschoben worden", sagt der Bürgermeister. Andere Ortsräte hätten bereits eine klare Priorisierung aufgestellt und der Verwaltung Handlungsaufträge gegeben, wie in Degersen, wo sehr klar ein Leitfaden aufgestellt wurde", ergänzt er.

Bredenbeck als zweitgrößte Ortschaft in Wennigsen sei in mehrfacher Hinsicht in den Beratungen hervorgehoben worden. Zum einen war die Ortschaft als einzige mit zwei Vertretern bei der Sitzung, in der den obersten Repräsentanten der Ortschaften die Pläne in allen wesentlichen Punkten erläutert wurden. Anschließend habe die Planerin in Ortsratssitzungen genau erläutert, was geht und was nicht. "Es muss einfach mal ein politischer Wille geäußert werden, was die Ortschaft will", sagt Meineke. Adressat dessen sei aber nicht nur die Verwaltung, sondern auch der Gemeinderat, dem die Planungshoheit obliege.

Laut  Meineke hat die Region in der derzeitigen Regionalplanung ein Zusammenwachsen der Ortschaften Holtensen und Bredenbeck abgelehnt. Für die Fläche gibt es seiner Einschätzung nach zwei Möglichkeiten: Die Wohnbauentwicklung vorantreiben, wie im derzeitigen F-Plan vorgesehen  oder die Fläche für einen Markt reservieren. "Da aber die Entwicklung des innerörtlichen Einzelhandels derzeit noch intensiv verhandelt wird, wäre es falsch, dieses nun auf der Zielgeraden aufzugeben", sagt Meineke. Er verweist auf Wennigsen, wo die Edeka-Erweiterung sechs Jahre intensiver Verhandlungen bedurfte.

Fakt sei leider auch, dass es in Bredenbeck massive Entwässerungsprobleme gibt. Die Studien werden am Donnerstag im Bauausschuss vorgestellt, der um 18.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses beginnt. "Das sind Entwicklungshemmnisse, die abgearbeitet werden müssen. Wir haben hier immer darauf hingewiesen, dass die Gemeinde bei der Entwässerungsthematik seitens der Region eher hohe als lasche Anforderungen erfüllen muss. Angesichts der Hochwasserschäden in den zurückliegenden Tagen in Süddeutschland zeigt es sich, dass das Vorsorgeprinzip hier durchaus angebracht ist - auch wenn es für uns hohe Hürden bedeutet", ergänzt der Bürgermeister.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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