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Mit Stock und Stadtplan durch Bredenbeck

Bredenbeck Mit Stock und Stadtplan durch Bredenbeck

Der Heimat- und Kulturverein geht der Historie Bredenbecks auf den Grund - und das im wahrsten Sinne des Wortes.

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Herbert Städtler vom Heimat- und Kulturverein führt durch Bredenbeck.

Quelle: Hartung

Bredenbeck. Er hatte alles dabei: alte Bilder, Stadtpläne und sogar einen Zeigestock. Und den Rest hat Herbert Städtler vom Heimat- und Kulturverein sowie im Kopf. Städtler ist ein Experte in Sachen Ortsgeschichte. Sein eineinhalbstündiger Rundgang startete am Denkmal und endete auch dort.

Wie waren die Straßen in Bredenbeck geplant? Wann wurde die Alte Schule gebaut? Wie sah das Gelände des heutigen NP-Marktes früher als Bauernhof aus? Anhand alter Bilder und Skizzen sorgte Städtler für anschauliche Vergleiche und berichtete vom Einfluss des königlichen hannoverschen Stadtplaners Georg Laves im 19. Jahrhundert. 1848 wurde nach seinen Plänen die alte Dorfschule gebaut. Für die Freiherren Knigge entstand das klassizistische Herrenhaus mit Wirtschaftsgebäuden und Stallungen. Laves' Handschrift trägt auch das Wegenetz entlang der Beeke.

Im 19. Jahrhundert strömte das Wasser der Beeke durch den Ort. "Das war fünf Mal so viel Wasser wie heute und ein breiter Fluss", erzählte Städtler. Man sprach von der "breiten Beeke" - und aus "breiter Beeke" wurde schließlich Bredenbeck. 

"Wir haben wieder viel gelernt. Diese Führung war genauso interessant wie die Besichtigung der alten Glashütte in Steinkrug zuletzt", sagte Renate Grube vom Vorstand des Heimat- und Kulturvereins hinterher. 

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Von Stephan Hartung

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