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Dorftreff: Mitglieder stimmen für alten Supermarkt

Bredenbeck Dorftreff: Mitglieder stimmen für alten Supermarkt

Deutliche Entscheidung: Die Mitglieder des Dorfgemeinschaftsvereins Bredenbeck haben sich mit großer Mehrheit für den alten Netto-Markt als Standort des neuen Dorftreffpunkts ausgesprochen. Der Verein soll die Immobilie erwerben und zu einem Gemeinschaftshaus umbauen. Geschätzte Gesamtkosten: rund 1,05 Millionen Euro.

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Deutliches Votum: In der Grundschule Bredenbeck stimmen die Mitglieder des Dorfvereins mit überwältigender Mehrheit für den Umbau des alten Supermarktes zum Gemeinschaftshaus.

Quelle: Ingo Rodriguez

Bredenbeck. Es war eine lange Sitzung mit vielen Diskussionsbeiträgen und nur zögerlicher Zustimmung für das Konzept des Vorstands. Sorgen wegen Haftungsfragen, keine Außenfläche, kein Kinderspielplatz im Freien, Zweifel am Finanzierungsmodell: Kurzzeitig drohte die Aufbruchstimmung zu kippen. "Das ist der beste Plan B, aber kein Plan A", lautete ein Wortbeitrag.

Trotzdem: Rund zweieinhalb Stunden nach Versammlungsbeginn ging auf einmal alles ganz schnell. Nur zweieinhalb Jahre nach der Gründung des Vereins waren sich die insgesamt 93 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder doch weitgehend einig: Der Vorstand soll auf Grundlage des vorgelegten Finanzkonzeptes den leer stehenden Markt und das Grundstück an der Wennigser Straße für rund 220 000 Euro kaufen. Weitere etwa 830 000 Euro sollen anschließend in den Umbau investiert werden - nur zehn Gegenstimmen und fünf Enthaltungen.

Die Hauptgründe für das deutliche Votum: Die Gunst der Stunde und keine zeitnahe Aussicht auf geeignete Alternativen. Der Vorstand und Befürworter des favorisierten Marktes hatten Überzeugungsarbeit geleistet. Wennigsen Wirtschaftsförderer und Projektmanager Christian Mainka hatte bei der Vorstellung der Pläne immer wieder betont: "Es gibt Förderzusagen mit Antragsfristen, die keinen Aufschub dulden."

Fester Bestandteil des Finanzierungskonzeptes sind Zuschüsse und Spenden in Höhe von rund 550 000 Euro - darunter Fördermittel der Europäischen Union von rund 237 000 Euro und 100 000 Euro vom Landwirtschaftsministerium. Ein notwendiger Kredit in Höhe von 500 000 Euro soll unter anderem über Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung sowie Nutzungsentgelte abbezahlt werden. Im neuen Dorftreff sind laut Planung auch Gastronomie, Quartiersmanagement und eine große Mehrzweckhalle untergebracht. Mit dem Mehrheitsbeschluss des Vereins sollen unverzüglich die Fördergelder beantragt werden. Nach dem Grundstückskauf sollen im Sommer bereits die Umbauarbeiten beginnen. Für Ende 2017 ist die Eröffnung geplant.

Mit dem Beschluss ist ein Neubau ebenso vom Tisch wie ein Umbau der Mensingschen Scheune und ein Anbau an das Dietrich-Bonhoeffer-Haus. Diese drei Standorte hatten sich als nicht geeignet erwiesen - dezentral, schlechtere Umbaubedingungen, keine Parkplätze, weniger Fördermittel, Naturschutzauflagen. "Wir sind jetzt sehr zufrieden", sagte der Vorsitzende Thomas Behr. Ihn sowie die Vorstandsmitglieder Bernd Keitel, Britta Schwarze, Jan Pauly und Klaus Koberstein‐Schwarz hatte die Versammlung zuvor in ihren Ämtern einstimmig bestätigt.

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