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Ein taktvoller Beitrag zur Integration

Wennigsen Ein taktvoller Beitrag zur Integration

In der Klosterkirche Wennigsen haben rund 40 Kinder aus sechs unterschiedlichen Herkunftsländern mit einem klangvollen Auftritt einen schlagkräftigen Beweis geliefert: Die Sprache der Musik ist international. Mit Melodien und Rhythmen lassen sich äußerst taktvoll Brücken bauen.

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So gut kann Integration klingen: Die Jungen und Mädchen sorgen mit ihrem Auftritt in der Klosterkirche für gute Laune im Publikum.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigsen. Beim Abschlusskonzert des Musikworkshops der Marien-Petri-Kirchengemeinde waren sich die Besucher einig: Das Konzept des Projekts "Musik verbindet" ist ein wertvoller Baustein zur Integration. An dieser Einschätzung ließ das Publikum mit lautem Applaus keine Zweifel aufkommen.

Rund 40 Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis elf Jahren hatten zuvor mit unterschiedlichen Instrumenten und Klangkörpern vorgeführt, dass sich mit Melodien, Rhythmen und Gesang äußerst wirksam Sprachbarrieren überwinden lassen. "Die Kinder haben ihren gemeinsamen Auftritt an zwei Wochenenden mit drei Lehrern der Calenberger Musikschule in zwei verschiedenen Gruppen vorbereitet", sagte Karin Hahnefeld vom Beirat der Marien-Petri-Kirchengemeinde.

Der Gemeindebeirat hatte den integrativen Musikworkshop wieder mit Erlösen eines Benefiz-Kabaretts teilfinanziert. Das von der Region Hannover geförderte Projekt war eine Neuauflage: Bereits im Februar hatten 34 Kinder von dem Angebot profitiert. Nun waren in den vergangenen Wochen wieder 40 Jungen und Mädchen in den Genuss gekommen, mit Musikpädagogen im Gemeindehaus und im benachbarten Jugendhaus Meriba klangvolle Stücke einzustudieren - unter anderem mit Percussion-Instrumenten wie Trommeln, Triangeln und Bongos.

"Die 26 Einwandererkinder haben wir mit Unterstützung der Wennigser Integrationslotsen ausgewählt. Die einheimischen Kinder gehören zum Mittagstisch mit Hausaufgabenhilfe im Meriba", sagte Hahnefeld. Einen großen Beitrag zu dem Integrationsprojekt hatten auch die Astrid-Lindgren-Schule in Barsinghausen und die Landesarbeitsgemeinschaft Jazz geleistet. "Weil die Musikschule eine begrenzte Anzahl von Zubehör hat, wurden uns noch zusätzliche Instrumente geliehen", sagte Hahnefeld.

Um den Projektabschluss der gemeinsam initiierten Neuauflage mitzuerleben, war auch die Staatssekretärin Gabriele Lösekrug-Möller vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu dem Abschlusskonzert gekommen. Außerdem hatte die Kirchengemeinde zwei Dolmetscher eingeladen. "Um die Eltern und Geschwistern im Publikum auf Arabisch und Persisch zu informieren", sagte Hahnefeld.

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