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Endlich freie Fahrt für
 die Feuerwehr

Sorsum Endlich freie Fahrt für
 die Feuerwehr

Die Straßenmeisterei hat vor dem Feuerwehrhaus in Sorsum gegenüber der Zufahrt zur Fahrzeughalle ein absolutes Halteverbot eingerichtet. Zuvor hatte sich die Feuerwehr jahrelang vergeblich darüber beschwert, dass ihr Einsatzfahrzeug wegen parkender Autos oft kaum aus der Halle zu manövrieren war.

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Freie Fahrt: Weil wegen der neuen Markierungen keine parkenden Autos mehr die Fahrbahn verengen, kann die Ortsfeuerwehr Sorsum bei Alarmierungen mit ihrem Fahrzeug endlich ungehindert und zügig aus dem Gerätehaus zur Einsatzstelle fahren. Das bislang meist missachtete Halteverbotsschild mit dem zusätzlichen Hinweis, Autos auch nicht gegenüber dem Gerätehaus abzustellen (siehe Bildergalerie), hatte sich jahrelang als wirkungslos erwiesen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Sorsum. Seine Feuertaufe hat die Zickzacklinie überstanden: „Die Markierung zeigt Wirkung“, sagt Ortsbrandmeister Jörg Schönfeld. Nicht einmal bei der gut besuchten Einschulung an der benachbarten Waldorfschule habe ein Auto gegenüber dem Gerätehaus geparkt.

Schönfeld selbst war während der überraschend angeordneten Markierungsarbeiten im Urlaub. „Die Kameraden haben mir aber ein Handyfoto geschickt“, sagt er. Für die Einsatzabteilung bedeuten die Zickzackstreifen gegenüber ihrer Garagenausfahrt das Ende eines langen Ärgernisses: Mehr als zehn Jahre lang hatte die Feuerwehr immer wieder darüber geklagt, dass parkende Autos vor dem Gerätehaus die Ortsdurchfahrt verengen und bei Alarmierungen eine zügige Abfahrt des Einsatzfahrzeugs verhindern.

Vor allem bei Veranstaltungen der Waldorfschule hatten wegen eines unzureichenden Parkplatzangebotes oft Besucherfahrzeuge an der Landesstraße gegenüber der Feuerwehrzufahrt geparkt. Trotzdem hatte es die Region Hannover als zuständige Verkehrsbehörde bisher abgelehnt, das absolute Halteverbot unmittelbar vor dem Gerätehaus an der Weetzener Straße auf die gegenüberliegende Straßenseite auszuweiten. „Deshalb haben wir bei Veranstaltungen die Zone mit Verkehrshütchen gesperrt, aber das musste immer beantragt werden“, so Schönfeld.

Nun hat die Feuerwehr aber endlich freie Fahrt: Nach einem weiteren Ortstermin mit Vertretern der Gemeinde und der Polizei hat die Behörde die Straßenmeisterei des Landes angewiesen, das erweiterte Halteverbot einzurichten. Ende Juni sei überraschend die verkehrsbehördliche Anordnung gekommen, Mitte Juli sei markiert worden. Und laut Feuerwehr verhalten sich die Autofahrer linientreu.

„Eigentlich wollte die Behörde ein neues Parkkonzept der Schule abwarten, aber das ging wohl nicht schnell genug“, sagt Schönfeld. Die Begründung der Region: Aufgrund der Wahrnehmung von Aufgaben im öffentlichen Interesse sei zwingend eine Regelung erforderlich, die Vorrang vor den Interessen des ruhenden Verkehrs habe.

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